Straßensperren nach Murenabgängen in Vorarlberg

15. Juli 2016, 12:11
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Schwarzachtobelstraße und Achrainstraße vorerst nicht passierbar – Wasserstand in Oberösterreich sinkt

Dornbirn/Schwarzach/Steyr – Aufgrund heftiger Regenfälle in der Nacht in der Region Dornbirn sind am Freitag mehrere Muren abgegangen und haben die Schwarzachtobelstraße (L7) in Schwarzach und die Achrainstraße (L49) in Dornbirn sowie die Bödelestraße zwischen Ammenegg und Rickatschwende unpassierbar gemacht. Die Dauer der Sperre war vorerst unklar, teilte die Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) mit.

Zudem drohte der Haselstauderbach in Dornbirn über die Ufer zu treten. Die Freiwillige Feuerwehr sicherte den gefährdeten Bereich mit Sandsäcken ab. Generell sei die Nacht auf Freitag in Vorarlberg aber eher ruhig geblieben, insgesamt habe man sieben Einsätze gezählt, so die RFL. Verletzte gab es nicht. Starker Regen hatte am frühen Donnerstagvormittag bereits im Bregenzerwald zu 33 Einsätzen der Feuerwehr geführt und zwei Murenabgänge verursacht. Im Wesentlichen galt es Keller auszupumpen, hieß es bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle auf APA-Anfrage. Verletzt wurde niemand, auch die Murenabgänge gingen glimpflich ab.

Betroffen waren insbesondere die Gemeinden Egg und Alberschwende, wo auch die beiden Muren abgingen und die Bregenzerwaldstraße (L200) und die Müselbacher Straße (L25) verlegten. Auf der L200 wurde eine Umleitung eingerichtet, die Sperre wurde gegen 16.45 Uhr wieder aufgehoben. Die L25 war kurz vor Mittag wieder befahrbar. Für eine Stunde gesperrt war am Donnerstag auch die L203 im Bereich der Eisenbahnunterführung Hagstraße in Lustenau. Aufgrund eines verstopften Abflusses war die Fahrbahn etwa 50 Zentimeter überflutet.

Entspannung in Oberösterreich

Nach den starken Regenfällen und etlichen kleinräumigen Überflutungen in den vergangenen Tagen hat sich die Hochwassersituation am Freitag in Oberösterreich weiter entspannt. Da nur unergiebige Niederschläge für das Wochenende vorhergesagt sind, rechnete der Hydrografische Dienst mit keinem neuerlichen Anstieg der Wasserstände an den Flüssen.

Am Freitag überschritten weder der Inn noch die Donau die Warngrenzen, überall wurden fallende Pegelstände verzeichnet. In Steyr wurde Donnerstagabend die Vorwarnstufe an der Enns wieder zurückgenommen. (APA, red, 15.7.2016)

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