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Die Segel sind gesetzt – ImPulsTanz gleitet in die erste Woche

16. Juli 2016, 00:00

Maguy Marin hat am Donnerstag die Kugel ins Rollen gebracht, Israel Galván übernimmt das Zepter im Volkstheater, ebenfalls dem Volkstanz, wenn auch dem österreichischen widmet sich Simon Mayer, JungchoreografInnen spielen auf Risiko und Xavier Le Roy setzt Regeln außer Kraft. Olé!

Den Auftakt zur u.a. von Tino Sehgal konzipierten Workshop-Serie visual arts X dance machen Jérôme Bel und Dorothea von HantelmannAn introductory event to the workshop series visual arts X dance findet bei freiem Eintritt im Leopold Museum statt.
Sonntag, 17. Juli, 18:30 Uhr, Leopold Museum

Ebenfalls kostenlos sind die «impressions '16» am Sonntag Nachmittag im Workshopzentrum Arsenal zu besuchen. Die beste Gelegenheit, um einen Überblick über die Tanzstile der 255 Workshops zu bekommen, die in den darauffolgenden vier Wochen am Programm stehen.
Sonntag, 17. Juli, 16:00 Uhr, Arsenal

Sowohl für Anne Teresa De Keersmaekers Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke, als auch für Wim Vandekeybus’ Revival: In Spite of Wishing and Wanting sind nur mehr Restkarten erhältlich – doch es gibt noch eine weitere Option für Fans von Flandern: Die Filmemacherin Lut Vandekeybus hat ein Portrait ihres einzigartigen Bruders Wim auf die Leinwand gebracht. Zu sehen sind die bewegten Bilder im METRO Kinokulturhaus.
Sonntag, 17. Juli, 22:30 Uhr + 03. August, 23:00 Uhr, METRO Kinokulturhaus

Ein Novum des diesjährigen ImPulsTanz Festivals: Flamenco, verkörpert durch die Personifizierung dieses südspanischen Tanzes schlechthin – Israel Galván. Der mit Preisen überhäufte, für seine schnelle Beinarbeit bekannte Neuerfinder des Flamencos wird gemeinsam mit seiner Band das Volkstheater aufwirbeln.
20. + 22. Juli, 21:00 Uhr, Volkstheater

Neben Lea Moro, die Stillstand als dynamische Kraft nutzt, werden sich im Laufe der ersten Festivalwoche zwei weitere Casinos Austria Prix Jardin d’Europe und FM4 Fan Award AnwärterInnen dem tanzbegeisterten Wiener Publikum präsentieren: Bryana Fritz und Christoffer Forbes Schieche, zwei AbsolventInnen der Talentschmiede P.A.R.T.S., backen mit einer nicht unwesentlichen Dosis absurden Humors, intensiver Musik, und hoher Präzesion einen Performancekuchen, der nicht nur VogelliebhaberInnen verzückt. Thiago Granato verwandelt das Schauspielhaus in einen düsteren Ort, an dem er sich berühmten ChoreografInnen als Medium zur Verfügung stellt.
Lea Moro – (b)reaching stillness
16. Juli, 19:30 Uhr + 19. Juli, 22:00 Uhr, Kasino am Schwarzenbergplatz

Bryana Fritz & Christoffer Forbes Schieche – Sixteen Candles (2015):
18. Juli, 19:30 Uhr + 20. Juli, 21:00 Uhr, Schauspielhaus

Thiago Granato – Treasured in the Dark
22.Juli, 21:00 Uhr + 24. Juli, 20:00 Uhr, Schauspielhaus

Die gute Nachricht für alle treuen Fans: Der letztjährige Gewinner des FM4 Fan Awards, der vielseitig talentierte Simon Mayer (Möbel bauen, Bäume fällen, auf Spitzen tanzen, Punkmusik machen – er beherrscht die Genres, so unterschiedlich sie auch sein mögen) kehrt mitsamt Verstärkung zurück ins Odteon: Wie gewohnt wird schonungslos, dafür mit viel Humor an ländlichen Rollenbildern und Brauchtümern geschraubt, gepeitscht und gestampft.
Und das Ganze gibt es in einer weiteren Dimension: Am Freitag, dem 22. Juli wird die Vorstellung mit einer zusätzlichen Hörbildbeschreibung gezeigt, die im Zuge eines ImPulsTanz Workshops mit Valérie Castan in Wien erarbeitet wird.
Sons of Sissy, 20. Juli, 19:00 Uhr + Zusatzvorstellung 21. Juli, 19:30 Uhr + 22. Juli, 19:30 Uhr mit Hörbildbeschreibung, Odeon

Auch der Franzose Xavier Le Roy beschäftigt sich mit der Rezeption von Performance. In Untitled (2014) schaltet er bestimmte Wahrnehmungsebenen über Strecken des Stückes aus, um so andere zu schärfen.
Er hat Gefallen daran, in seinen Stücken das Verhältnis zwischen Publikum und Performenden, zu hinterfragen.
21. Juli, 21:00 Uhr, Akademietheater

Am Dienstag beginnt die aufregende Liaison zwischen Art & Dance, zwischen ImPulsTanz Festival und Leopold Museum. Den Anfang macht der charmante, verschmitzte Michikazu Matsune. Der japanische Darling der Wiener Performanceszene kommt quasi mit Sack und Pack – mit seiner Matratze nämlich – ins Leopold Museum. Gemeinsam mit vier aufstrebenden jungen PerformerInnen widmet er sich dem Möbelstück, mit dem wir gut ein Drittel unseres Lebens verbringen.
Durch regen Andrang gibt es bereits eine Zusatzvorstellung!
19. Juli, 20:00 Uhr + 21. Juli, 18:00 Uhr + Zusatzvorstellung 22. Juli, 18:00 Uhr, Leopold Museum

Programm & Tickets unter www.impulstanz.com

  • Eröffnung im Volkstheater © Karolina Miernik

    Eröffnung im Volkstheater © Karolina Miernik

  • «impressions'15» © Karolina Miernik

    «impressions'15» © Karolina Miernik

  • WIM © Lut Vandekeybus

    WIM © Lut Vandekeybus

  • Israel Galván – FLA.CO.MEN © Hugo Gumiel

    Israel Galván – FLA.CO.MEN © Hugo Gumiel

  • Bryana Fritz & Christoffer Forbes Schieche – Sixteen Candles (2015) © Myriam Raccah

    Bryana Fritz & Christoffer Forbes Schieche – Sixteen Candles (2015) © Myriam Raccah

  • Simon Mayer – Sons of Sissy © Rania Moslam

    Simon Mayer – Sons of Sissy © Rania Moslam

  • Xavier Le Roy – Untitled (2014) © Jamie North, Kaldor Public Art Projects

    Xavier Le Roy – Untitled (2014) © Jamie North, Kaldor Public Art Projects

  • Michikazu Matsune – Mattress Pieces © Michikazu Matsune

    Michikazu Matsune – Mattress Pieces © Michikazu Matsune

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