Trier macht Inventur seiner römischen Grabdenkmäler

18. Juli 2016, 06:00
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Projekt soll über drei Jahre laufen

Trier – In Trier – in der Römerzeit Augusta Treverorum und später Treveris genannt – wurde diese Woche ein umfangreiches Forschungsprojekt zu römischen Grabdenkmälern gestartet. Wissenschafter erfassen erstmals rund 1.500 Steinblöcke und Fragmente von antiken Grabmonumenten, die seit Jahren in den Depots des Rheinischen Landesmuseums Trier lagern.

"Wir können nun ganz systematisch die Grabdenkmäler einer der wichtigsten Städte des römischen Imperiums aufarbeiten", sagte Anja Klöckner, Professorin für Klassische Archäologie an der Goethe-Universität Frankfurt, in Trier.

Das Projekt läuft über drei Jahre und wird von der Deutschen Forschungsmeinschaft mit rund 600.000 Euro gefördert. "Wir haben es mit lauter Einzelteilen zunächst zu tun, von denen ein jedes, wenn es woanders gefunden worden wäre, schon großes Aufsehen erregt hätte", sagte der Provinzialrömische Archäologie Markus Scholz. Der Trierer Fundus sei einmalig. (APA, red, 18. 7. 2016)

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