Erzdiözese Wien nahm im Vorjahr 130 Millionen ein

14. Juli 2016, 14:09
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Großteil aus Kirchenbeiträgen – ausgeglichene Bilanz

Wien – Die Erzdiözese Wien hat auch 2015 wieder ausgeglichen bilanziert. Das Jahresbudget von rund 130 Mio. Euro stammt erneut zum Großteil aus dem Kirchenbeitrag, berichtete die "Kathpress" am Donnerstag. Erträgen von 128,7 Mio. Euro (2014: 126,7 Mio. Euro) stehen laut Rechenschaftsbericht Aufwendungen von 130,3 Mio. Euro (2014: 128,2 Mio. Euro) gegenüber.

Mit ihren Einnahmen habe die Erzdiözese ihre finanziellen Verpflichtungen für 910 Priester, 1.150 Mitarbeiter sowie den Erhalt von 1.600 kirchlichen Gebäuden erfüllt, hieß es laut "Kathpress". Das Gros der Mittel wurde dabei für die Seelsorge aufgewendet. Unter Einberechnung von Finanzerfolg, Steuern, und Rücklagen schließe die Erzdiözese das Jahr 2015 mit einem kleinen Überschuss von rund 228.000 Euro ab. Den Löwenanteil an den Erträgen machen mit 101 Mio. Euro und somit 78,4 Prozent abermals die Kirchenbeiträge aus.

Der Großteil der Finanzmittel kommt der Seelsorge zugute: 48 Prozent fließen in die Pfarren. Weitere 22,2 Prozent werden für andere seelsorgliche Aufgaben und Dienste verwendet. Demgegenüber werden für Bildung, Kunst und Kultur 7,6 Prozent aufgewendet, für soziale Aufgaben 2,4 Prozent und für Entwicklungshilfe 0,8 Prozent. Rund 19 Prozent werden für die Verwaltung auf Diözesanebene aufgewendet. (APA, 14.7.2016)

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    foto: apa/fohringer
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