Auktion: Über 200.000 Euro für Einsteins Lederjacke und Kinderbaukasten geboten

14. Juli 2016, 11:48
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Eine Schweizer Taschenuhr des Star-Physikers erzielte sogar 315.000 Euro

London – Der Star bei der jüngsten Auktion von Christie's in London war zwar ein seltenes Notenmanuskript von Johann Sebastian Bach, das für knapp drei Millionen Euro an einen privaten chinesischen Käufer ging. Einige Einstein-Devotionalien schlugen sich aber auch nicht schlecht.

Zur Versteigerung kam etwa eine viel getragene Lederjacke von Albert Einstein, die für umgerechnet 130.000 Euro den Besitzer wechselte. Das Stück aus der "direkten Linie" der Nachfahren Einsteins riecht laut Christie's noch heute intensiv nach der Pfeife des berühmten Physikers. Er trug sie nach seiner Emigration in die USA 1933 fast ständig, weil so das "Mantelproblem über Jahre gelöst" werden konnte, wie ein Zeitgenosse übermittelt hat. Der Schätzwert für die rotbraune Jacke war etwa bei der Hälfte gelegen.

Ein Kinderbaukasten des jungen Einstein wurde für 74.000 Euro versteigert. Teuerstes Stück aus der Einstein-Sammlung war eine Schweizer Taschenuhr, die mit 315.000 Euro mehr als das Zehnfache ihres Schätzwerts erzielte. (APA, red, 13. 7. 2016)

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