Autobombe tötete im Irak mindestens zehn Menschen

13. Juli 2016, 15:18
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Dutzende Verletzte – IS bekannte sich zur Tat

Bagdad – Bei der Explosion einer Autobombe in einem schiitischen Viertel der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens zehn Menschen getötet worden. Mehr als 27 seien verletzt worden, als ein Selbstmordattentäter die Bombe an einer Sicherheitskontrolle gezündet habe, hieß es am Mittwoch aus Sicherheitskreisen. Zahlreiche Krankenwagen waren im Einsatz, um die Verletzten in umliegende Krankenhäuser zu bringen.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannte sich in einer Erklärung im Internet zu dem Anschlag. Die Botschaft konnte zunächst nicht unabhängig verifiziert werden.

Zuletzt hatte der IS mehrfach Anschläge in schiitischen Vierteln Bagdads und auf schiitische Heiligtümer verübt. Bei mehreren Attentaten in der vergangenen Woche starben mehr als 300 Menschen, Hunderte weitere wurden verletzt. Die sunnitischen Jihadisten sehen die Schiiten als Abtrünnige an. (APA, 13.7.2016)

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