Das könnten die Haustiere der Zukunft werden

Ansichtssache24. Juli 2016, 19:08
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fotos: reuters/eduard korniyenko und reuters/ilya naymushin

Vom Wild- zum Haustier?

Forscher der Universität Wageningen haben eine Bestandsaufnahme der verbreitetsten "exotischen" Säugetierspezies gemacht, die heute in den Niederlanden gehalten werden. Anschließend reihten sie in ihrer Studie diese 90 Spezies danach, welche sich am besten als Haustiere eignen würden. In den Kriterienkatalog flossen die jeweiligen biologischen Bedürfnisse der Tiere ebenso ein wie ihre soziale Verträglichkeit, gesundheitliche Aspekte und auch die potenzielle Gefährlichkeit. Hier die Top Fünf:

Überraschend kommt die Nummer 1 daher: der japanische Sikahirsch (Cervus nippon). Speziell Hirschmännchen gelten als nicht immer leicht verträglich. Und obwohl Hirsche auf allen besiedelten Kontinenten außer Afrika und Australien vorhanden gewesen wären, wurden sie vom Menschen nirgendwo wirklich domestiziert. Einzige Ausnahme: das Rentier in Nordeuropa.

Der Fleckenmusang (Paradoxurus hermaphroditus, rechts oben zu sehen) ist eine südostasiatische Schleichkatze und hat bereits Erfahrungen damit gemacht, vom Menschen genutzt zu werden. Wenn auch ziemlich ungewöhnliche: Man gibt ihm Kaffeebohnen zu fressen, die auf dem Weg durch seinen Verdauungstrakt leicht fermentieren und dann wieder aus seinem Kot geklaubt werden. Der daraus gewonnene Kaffee soll ein einzigartiges Aroma haben. Doch zumindest laut der Studie ist das Potenzial des Fleckenmusangs als Begleiter des Menschen deutlich größer.

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