Das beste Stück ... nachgefragt bei Peter Simonischek

Kolumne15. Juli 2016, 09:35
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Michael Hausenblas fragt den Schauspieler, warum er so sehr an seinem Holzkreuz hängt

"Mit dem hölzernen Kreuz, das von einem griechischen Rosenkranz stammt, hat es folgende Geschichte auf sich: Vor mehr als 50 Jahren wurde eine Jugendfreundin von mir auf einem Trip durch Griechenland sehr krank. Sie war allein unterwegs, und es ging ihr wirklich tagelang elendiglich. Schließlich kam eine alte Frau in ihr Zimmer und hat dieses Kreuz mit einer Stecknadel am Kopfende ihres Bettes befestigt, in dem sie mit hohem Fieber lag. Tage später war sie wieder gesund.

Bald darauf hat mir diese Freundin das Kreuz geschenkt und gesagt, das Kreuz solle von nun an mich beschützen. Seither, also seit 50 Jahren, trage ich es so gut wie immer. Es wird mit jedem Jahr wertvoller.

Einmal, es ist gut 30 Jahre her, hab ich es beim Baden in Kroatien verloren. Ich bemerkte dies allerdings erst am Abend unter der Dusche. Wissen Sie, was dann passiert ist? Am nächsten Tag habe ich das Kreuz mit dem Lederband tatsächlich in einer Wassertiefe von fünf Metern wiedergefunden." (Michael Hausenblas, RONDO, 15.7.2016)

Peter Simonischek ist seit Freitag in dem Film "Toni Erdmann" im Kino zu sehen.

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  • Peter Simonischek: "Seit 50 Jahren trage ich das Kreuz so gut wie immer."
    foto: nathan murrell

    Peter Simonischek: "Seit 50 Jahren trage ich das Kreuz so gut wie immer."

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