"Vernünftiges Gespräch" zwischen Kern und Strache

10. Juli 2016, 13:05
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Koalitionen auf Bundesebene sei kein Thema gewesen, versichern Gesprächsteilnehmer

Eisenstadt – Das Treffen von Bundeskanzler und SPÖ-Vorsitzendem Christian Kern mit FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache soll am Freitagabend in einem guten Gesprächsklima abgelaufen sein. Eine Koalition der beiden Parteien soll aber kein Thema gewesen sein, versicherten Gesprächsteilnehmer.

Der Dritte Nationalratspräsident und Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer sagte, dass es nicht um Rot-Blau auch im Bund gegangen sei. Es sei kein Gespräch gewesen, um eine Koalition vorzubereiten. Das Treffen habe dazu gedient, ein normales Gesprächsklima aufzubauen. Er glaube, dass dies auch gelungen sei, sagte Hofer im Ö1-"Mittagsjournal".

Gedankenaustausch

Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl (SPÖ) lobte über seinen Pressesprecher gegenüber der APA ebenfalls die "guten und vernünftigen Gespräche in lockerer Atmosphäre", die sich Freitagabend über mehrere Stunden erstreckten. Über die besprochenen Themen oder eventuelle Vereinbarungen gab es seitens des Büros des Landeshauptmanns keine Auskünfte. Gar keinen Kommentar wollte der Sprecher des Bundeskanzlers dazu abgeben.

LH-Stellvertreter Johann Tschürtz (FPÖ) bezeichnete gegenüber der APA das Treffen als "demokratiepolitisch notwendigen" Gedankenaustausch. Man habe über verschiedene Themen gesprochen, unter anderem über die Zusammenarbeit der Roten und Blauen im Burgenland.

Neben Kern, Strache, Niessl und Tschürtz nahmen an dem Treffen im Burgenland auch SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder und FPÖ-Landesrat Alexander Petschnig teil.

  • Das Treffen zwischen Strache und Kern habe dazu gedient, ein normales Gesprächsklima aufzubauen.
    foto: reuters/foeger

    Das Treffen zwischen Strache und Kern habe dazu gedient, ein normales Gesprächsklima aufzubauen.

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