Plater soll als Telekom-Chef wackeln

9. Juli 2016, 13:09
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Der Argentinier, Vertreter des mexikanischen Mehrheitseigentümers América Móvil, soll im Konzern umstritten sein

Wien – Alejandro Plater, Vertreter des mexikanischen Mehrheitseigentümers América Móvil in der Telekom Austria, bringt laut einem Bericht der Presse Unruhe in den Konzern. Bei Belegschaft und Betriebsrat sei der Argentinier umstritten, außerdem werde er mittlerweile auch von Politik und Eigentümern kritisch beäugt, heißt es. Teile des Aufsichtsrats würden überhaupt an seinem Stuhl sägen.

Es werde emsig daran gearbeitet, dass Plater die Telekom noch vor der Aufsichtsratssitzung am 22. Juli verlässt. Er solle "weggelobt" werden und freiwillig ausscheiden, so ein Insider gegenüber der Presse. Ein Job für einen "Aufstieg" in Südamerika sei schon gefunden.

Plater selbst sieht das laut dem Bericht anders: "Mein Druck besteht darin, das Unternehmen wettbewerbsfähiger und effizienter zu machen, und ich denke, man sieht an den bisherigen Zahlen bereits, dass uns das gelingt."

Am Montag sollen Teile des Aufsichtsrats mit dem Betriebsrat zu einer Sondersitzung zusammen kommen. Thema soll die Causa Plater sein. (red, 9.7.2016)

Hier geht es zum Presse-Bericht

  • Alejandro Plater
    foto: apa/techt

    Alejandro Plater

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