St. Pölten: Gratis-Gulasch und Gespräche zum Geburtstag

9. Juli 2016, 08:00
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Österreichs jüngste Landeshauptstadt feiert 30-jähriges Bestehen

St. Pölten / Wien – Es hat nicht das jugendlichste Image, ist aber die jüngste Landeshauptstadt Österreichs: St. Pölten. Dort feiert man am Samstag, 9. Juli, 30 Jahre Landeshauptstadt. Zu diesem Anlass gibt es eine Sonderbriefmarke und einen bunt bedruckten Regenschirm. Es laufen zwei Fotoausstellungen im Stadtmuseum ("Ich bin St. Pölten" und "30 Jahre in 3D"). Und es wird aufgespielt: von der Eisenbahnerblasmusik, den Floraphonikern und der New Orleans Dixie Band.

Vor dem Rathaus dampft am Samstag das Gratis-Gulasch und rinnt das Freibier aus dem Zapfhahn, solange der Vorrat reicht. Unterdessen lässt eine Gesprächsrunde – unter anderem mit Landesviertel-Planer Norbert Steiner und Bildungsministerin Sonja Hammerschmid – die letzten drei Jahrzehnte Revue passieren.

Gegen Krems gewonnen

Bei der Rückbesinnung auf diese Zeit wird wohl auch zur Sprache kommen, wie am 10. Juli 1986 der Landtag den Beschluss zur Ernennung zur Landeshauptstadt fasste, nachdem die Stadt in einer Volksbefragung unter anderem gegen Krems das Rennen machte. Der Landtag zog aber erst später an die Traisen und werkte noch bis 1997 im heutigen Palais Niederösterreich in der Wiener Herrengasse.

Auf dem Podium der Geburtstagsgesprächsrunde am Samstag sitzt auch SPÖ-Niederösterreich-Chef und Bürgermeister Matthias Stadler. Er hatte heuer schon im Frühjahr Grund zu feiern, als er bei der St. Pöltner Gemeinderatswahl im April die absolute Mehrheit ausbaute. (spri)

  • Das Niederösterreichische Landhaus im Regierungsviertel St. Pölten während des Baus (Archivbild von 1996).
    foto: hebert pfarrhofer

    Das Niederösterreichische Landhaus im Regierungsviertel St. Pölten während des Baus (Archivbild von 1996).

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