"Pokémon Go": Youtuber geraten bei Monsterjagd unter Beschuss

8. Juli 2016, 14:55
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Drangen versehentlich auf fremdes Grundstück vor – Spieler in Australien marschierte in Polizeistation

Wer im Smartphone-Game "Pokémon Go" Monster fangen möchte, muss sich dafür ins Freie begeben. Denn die virtuellen Tiere tauchen auf einem Abbild der realen Landkarte auf, die mit dem Standort des Spielers via GPS abgeglichen wird.

Fremdes Grundstück betreten

Der Youtuber Lanceypooh wollte seinen Zusehern einen Einblick in das Spielerlebnis geben und fuhr dafür mit zwei Kumpanen in ein Waldgebiet. Dabei drang das Team aber offenbar versehentlich auf ein fremdes Privatgrundstück um, schreibt The Next Web.

Dessen Eigner zeigte sich wenig verständnisvoll, wie ab etwa 5:10 zu sehen ist. Nach einer kurzen Frage an die Youtuber zückte er eine Waffe. Begleitet von Schüssen eilen die Videomacher zurück zu ihrem Auto. Ob der Grundstücksbesitzer auch direkt auf sie gezielt oder nur Warnschüsse abgegeben hat, lässt sich nicht feststellen.

lanceypooh

Nichtsdestotrotz versuchen sie sich weiter an der Jagd nach ihrem ersten Pokémon, die um beinahe zwei Uhr nachts schließlich erfolgreich endete.

Spieler marschierte in Polizeistation

Das Spielkonzept könnte, ähnlich wie schon beim Game "Ingress" des gleichen Entwicklerstudios, in Zukunft noch weitere Spieler dazu animieren, sich in problematische Situationen zu manövrieren. Zuletzt verirrte sich auch ein australischer Spieler auf seiner Monsterjagd – und zwar in eine Polizeistation.

"Pokémon Go" ist derzeit erst in bestimmten Ländern offiziell verfügbar, in Österreich noch nicht. Im Google Play Store kommt das Spiel bereits auf über 100.000 Downloads. Gespielt wird es aber bereits rund um die Welt, da viele Gamer das Installationspaket aus alternativen Quellen beziehen oder sich australische Apple-Accounts anlegen. (gpi, 08.07.2016)

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    foto: youtube/lanceypooh
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