VP-nahe Union dominiert Bundesschülervertretung

8. Juli 2016, 14:16
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Die Schülerunion stellt 24 von 27 Landesschulsprechern, der Bundesschulsprecher wird im September gewählt

Wien – Davon kann die Mutterpartei nur träumen: Die Bundesschülervertretung (BSV) wird auch im kommenden Schuljahr wieder klar von der ÖVP-nahen Schülerunion dominiert. Die Organisation stellt im kommenden Schuljahr 24 von 27 Landesschulsprechern, aus denen sich der Großteil der 29 BSV-Mandatare zusammensetzt. Im September wählt die BSV den neuen Bundesschulsprecher.

Bis 7. Juli bestimmten die Schulsprecher der AHS, berufsbildenden mittleren und höheren Schulen (BMHS) und Berufsschulen die jeweiligen Landesschülervertretungen bzw. die Landesschulsprecher. Diese 27 Mandatare sowie zwei (bisher noch nicht benannte) Sprecher der Zentrallehranstalten bilden die BSV.

Die SP-nahe Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) konnte zwei Landesschulsprecher in Vorarlberg gewinnen, in Wien setzte sich im Berufsschulbereich ein von der Gewerkschaftsjugend unterstützter Kandidat durch. Alle anderen Landesschulsprecher gingen an die Schülerunion, die seit 2005 alle Bundesschulsprecher hervorgebracht hat. Derzeit hat der Wiener Maximilian Gnesda diese Position inne. (APA, 8.7.2016)

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