Berliner Bauhaus-Archiv erweitert seine Sammlung

8. Juli 2016, 12:55
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Um Teilnachlässe von Gunta Stölzl, Benita Koch-Otte sowie Alfred und Gertrud Arndt

Berlin – Das Berliner Bauhaus-Archiv, die international umfangreichste Sammlung der wegweisenden Designschule, hat seine Bestände um hunderte wichtige Werke erweitert. Wie das Museum am Freitag mitteilte, konnte es Teilnachlässe der Bauhaus-Künstler Gunta Stölzl, Benita Koch-Otte sowie Alfred und Gertrud Arndt erwerben.

"Die Konvolute sind durch ihren Umfang und ihre Geschlossenheit von einzigartiger kunsthistorischer Bedeutung", sagte Museumsdirektorin Annemarie Jaeggi. "Sie stammen direkt aus dem Besitz der Nachfahren und sind von einwandfreier Provenienz." Die Kulturstiftung der Länder und die Wüstenrot Stiftung haben den Ankauf finanziell unterstützt.

Das Bauhaus gilt als die wohl wichtigste Schule für Architektur, Kunst und Design des 20. Jahrhunderts. Unter dem Druck der Nazis löste sie sich in den 30er Jahren auf. Das 1960 gegründete Bauhaus-Archiv sollte dem in alle Welt zerstreuten Erbe nach dem Krieg ein neues Zuhause geben.

Das dafür 1979 in Berlin eröffnete Museumsgebäude wurde noch von Bauhaus-Gründer Martin Gropius entworfen. Aus Anlass des 100. Geburtstags der Schule 2019 bekommt es einen Erweiterungsbau. (APA, 8.7.2016)

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