Springer-Chef Döpfner neuer Präsident des deutschen Verlegerverbands

7. Juli 2016, 17:30
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Bisheriger Chef Helmut Heinen übergibt nach 16 Jahren

Berlin – Der Vorstandsvorsitzende der Axel Springer SE, Mathias Döpfner, ist in Berlin zum Präsidenten des deutschen Verlegerverbands gewählt worden. Er tritt die Nachfolge von Helmut Heinen an. Der Herausgeber der "Kölnischen/Bonner Rundschau" stand 16 Jahre an der Spitze des deutschen Verlegerverbands.

Döpfner: "Die Digitalisierung stellt die Zeitungsbranche vor existenzielle Herausforderungen. Neue Wettbewerber, neue Vertriebsformen, ein neuer Regulierungsrahmen – ein starker und moderner Verlegerverband, der das Printgeschäft mit Leidenschaft pflegt und gleichzeitig das digitale Zukunftsgeschäft innovationsfreudig gestaltet, ist dabei wichtiger denn je. Ich freue mich, diese Aufgabe mit dem Präsidium und allen Mitgliedern des BDZV in Angriff nehmen zu dürfen."

Der scheidende BDZV-Präsident Helmut Heinen sieht in seinem Nachfolger "einen Glücksfall" für den BDZV. "Mathias Döpfner ist durch und durch Zeitungsjournalist, er ist ein erfolgreicher Unternehmer, der immer auch publizistisch denkt und handelt." Bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt habe er die Chancen und auch die Risiken des Internet für das klassische Zeitungsgeschäft erkannt. Gemeinsam mit dem Präsidium werde Präsident Döpfner dem BDZV zu "neuer Schlagkraft" verhelfen. Angesichts der Entwicklungen am Markt und der politischen Herausforderungen in Berlin und Brüssel sei ein starker und geschlossener BDZV so wichtig wie nie zuvor. (red, 7.7.2016)

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