Österreichs Nationalparks: Ausflug in die Artenvielfalt

Ansichtssache14. Juli 2016, 05:30
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Wer unberührte Natur erleben möchte, ist in den sechs österreichischen Nationalparks bestens aufgehoben

Die sechs österreichischen Nationalparks umfassen einzigartige Ökosysteme, die nach den strengen Kriterien der Weltnaturschutzorganisation International Union for Conservation of Nature (IUCN) geschützt, verwaltet und in ihrer Ursprünglichkeit bewahrt werden. Ziel ist es, mit dem Verzicht der Nutzung von mindestens 75 Prozent der Fläche, die Artenvielfalt zu erhalten. Wer also unberührte Natur erleben möchte, ist hier bestens aufgehoben.

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foto: b.schneider

Nationalpark Donau-Auen

Der Nationalpark Donau-Auen umfasst eine Fläche von mehr als 9.300 Hektar zwischen Wien und der slowakischen Hauptstadt Bratislava. Er beherbergt als "grüne Lunge" die letzte große ökologisch noch weitgehend intakte Flussauen-Landschaft Mitteleuropas.

Der Großteil des Gebiets ist mit Wald bedeckt, doch die Lebensader bildet die hier noch frei fließende Donau. Auf 36 Kilometern schlängelt sie sich durch den Park und gestaltet durch die Schwankungen des Wasserspiegels das Bild der Landschaft immer wieder neu. Eine üppige Fauna und Flora macht den Nationalpark zu einem wichtigen Bestandteil unserer Umwelt. 838 Pflanzenarten, darunter Schwarzpappeln und verschiedene Orchideenarten, 109 Brutvogelarten von Eisvögeln bis hin zu Seeadlern, 63 Fischarten, 231 Wirbeltierarten, etwa der europäische Mufflon, Biber und die bedrohte europäische Sumpfschildkröte und unzählige andere Lebewesen nennen den Nationalpark ihr Zuhause. Die Besucher können Bootstouren auf der Donau unternehmen, an Themenexkursionen und Erlebniswanderungen teilnehmen oder den Park auf eigene Faust erkunden.

Infos: NP Donau-Auen

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