Kühe durch Blitzschlag auf Alm getötet

6. Juli 2016, 17:43
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Blitz schlug am vergangenen Samstag auf der Postalm in alte Fichte ein – Rinder hatten Zuflucht unter dem Baum gesucht – Nur Kuh "Glück" überlebte

Abtenau/Strobl – 17 Kühe sind Opfer eines Unwetters am vergangenen Wochenende in Salzburg geworden. Die Tiere, die sich im Weidegebiet der Postalm aufhielten, suchten am Samstagnachmittag wegen eines Gewitters Zuflucht unter einem Baum. Als ein Blitz einschlug, wurden die Rinder getötet, berichtete am Mittwoch ORF Salzburg. Ein Sprecher der Landespolizeidirektion Salzburg bestätigte am Mittwoch gegenüber der APA den Tod der Tiere durch einen Blitzschlag. Die "Bild"-Zeitung hatte bereits gestern am späten Abend online und heute in der Zeitung über den Tod der zwölf Kühe und fünf Kälber berichtet. Nur Kuh "Glück" habe überlebt, hieß es.

Ein Senner, der auf der Alm rund 400 Kühe von fünf Bauern betreut, hat die verendeten Tiere unter der rund 150 Jahre alten Fichte gefunden. Der Schaden dürfte mehr als 20.000 Euro betragen. Die Kadaver wurden von der Tierkörperverwertung abgeholt, erklärte der Polizei-Sprecher. Laut dem Senner sind die Bauern versichert. Zwölf der getöteten Kühe seien trächtig gewesen, für sie gebe es rund 1.200 Euro, für die Kälber rund 700 Euro. Die Postalm zwischen Strobl (Flachgau) und Abtenau (Tennengau) gilt als das größte Almgebiet Österreichs. In rund 1.300 Metern Seehöhe leben dort im Sommer insgesamt mehr als 2.000 Rinder. (APA, 6.7.2016)

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