Große Enttäuschung: Nintendo wollte 100 Millionen Wii Us verkaufen

6. Juli 2016, 12:54
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Konzern forscht nun an zahlreichen Technologien wie VR und Smartphone-Controller

Die Spielkonsole Wii U hat sich seit dem Marktstart Ende 2012 lediglich 13 Millionen Mal verkauft. Eine herbe Enttäuschung nicht nur für Nintendo-Fans sondern vor allem für den Hersteller selbst. Denn wie President Tatsumi Kimishima kürzlich im Zuge einer Investorenkonferenz verriet, hatten die Schöpfer im Fahrwasser der populären Vorgängerin Wii die Ziele enorm hoch gesteckt.

"In einem internen Sales-Meeting, hatte jemand prognostiziert, dass wir knapp 100 Millionen Wii U-Systeme verkaufen würden", verrät Kimishima.

Große Erwartungen

"Die Denkweise war: Weil die Wii sich gut verkauft hat, würde sich die Wii U ebenso gut verkaufen", so Kimishima. "Ich sagte damals, da sich die Wii bereits gut verkauft hat, müssen wir die Besonderheiten der Wii U gut erklären, und, dass das keine leichte Aufgabe würde."

Vor einer ähnlichen Aufgabe stehe Nintendo laut dem Konzernchef nun mit der NX. Die neue Spielkonsole soll im März 2017 auf den Markt kommen. Genaueres dazu wurde bislang allerdings noch nicht bekannt gegeben.

VR und Handycontroller

In dem selben Q&A verrät die Nintendo-Führungsspitze rund um Kimishima und Shigeru Miyamoto auch, dass sie an zahlreichen Technologien forschen. Dazu gehört Virtual Reality und Augmented Reality genauso wie physische Controller für Smartphones und Mechaniken für eine Reiher neuer Mobile-Spiele. Ob daraus schließlich reale Produkte werden, bleibt abzuwarten. Bezüglich VR scheint Nintendo noch abwarten zu wollen, wie sich der Markt entwickelt. (zw, 6.7.2016)

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    foto: epa/robin van lonkhuisen
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