Nach schwachen G5-Verkäufen: LG baut Mobilsparte um

5. Juli 2016, 14:55
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Mehrere führende Manager müssen ihren Posten räumen – LG bestätigt direkten Zusammenhang mit schleppenden Absätzen

Große Hoffnungen hatte LG in das G5 gelegt: Mit einem Modulsystem wollte man sich entscheidend aus dem Allerlei der Smartphone-Welt abheben und so die eigenen Verkäufe ankurbeln. Das Problem dabei: Die Konsumenten zeigen sich von dieser Idee bisher wenig begeistert, die Absatzzahlen des G5 bleiben bisher offenbar weit unter den Erwartungen.

Notbremse

Nun zieht LG die Konsequenzen: Wie der Hardwarehersteller gegenüber der Korea Times bestätigt, wird die Mobilsparte umgebaut. Dem Bericht zufolge werden gleich mehrere führende Manager ausgetauscht, und zwar sowohl in den Bereichen Forschung als auch Verkauf. LG redet dabei auch gar nicht groß um den Brei herum, die Umstrukturierung sei eine direkte Folge des Umstands, dass sich das G5 bisher kaum verkauft hat, heißt es in einer Stellungnahme. Konkrete Zahlen nennt man allerdings nicht.

Was dies für die weitere Zukunft des Geräts heißt, lässt man offen. Immerhin hatte LG ambitionierte Pläne für das damit einhergehende Modulsystem verkündet, und dabei auch auf das Interessen von Drittherstellern gehofft. In Tests wurde das Konzept hingegen als unausgegoren und in seiner derzeitigen Form von geringem Nutzen kritisiert. (red, 5.7.2016)

  • Das LG G5: Ambitioniertes Konzept trifft auf wenig Gegenliebe bei den Konsumenten.
    foto: lg

    Das LG G5: Ambitioniertes Konzept trifft auf wenig Gegenliebe bei den Konsumenten.

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