Im Dienst der Wissenschaft: Einzeller spielen "Pac-Man"

5. Juli 2016, 11:10
13 Postings

Mehrzeller jagen Einzeller in Labyrinth unter dem Mikroskop

Computerspiele lassen sich immer wieder vorzüglich in den Dienst der Wissenschaft stellen. Häufig zum Einsatz kommen sie etwa, wenn es darum geht, mehr über Entscheidungsfindung zu erfahren oder Fähigkeiten wie Orientierung näher zu untersuchen.

Aber auch in der Mikrobiologie gibt es offenbar Verwendungsmöglichkeiten für Games, wie nun Forscher der Universität Südostnorwegen zeigen. Sie lassen im "Protozoen-Pac-Man" Mikroorganismen gegeneinander antreten, berichtet Polygon.

høgskolen i sørøst-norge

Überlebenskampf im Labyrinth

Sinn er Übung ist es, das Verhalten der Kleinstlebewesen unter einem Szenario von Jagd und Bedrohung zu erforschen. In der Tat geht es in dem Labyrinth unter dem Mikroskop, das auf weniger als einem Quadratmillimeter Platz findet, um Leben und Tod. Mehrzeller aus der Gattung der "Rotifer" treffen auf Einzeller des Typs "Euglena", die ihnen üblicherweise als Beute dienen.

Um die wissenschaftliche Arbeit ansehnlicher präsentieren zu können, hat man sich den Regisseur Adam Bartley an Bord geholt. Er zeichnet für die Umsetzung des Videos verantwortlich. Die Wissenschaftler planen bereits weitere Forschungsarbeiten, in die sie Elemente aus bekannten Videospielen einfließen lassen wollen. (gpi, 05.07.2016)

Share if you care.