Messenger Line erhöhte Preisspanne bei Börsengang

4. Juli 2016, 11:12
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Platzierung des japanischen Kurzmitteilungsdiensts könnte bis zu 1,16 Mrd. Euro schwer werden

Beim bisher größten Tech-Börsengang des Jahres trifft die Aktie des Kurzmitteilungsdienstes Line auf eine gute Nachfrage. Der aus Japan stammende Konkurrent von Facebook-Diensten wie Messenger und WhatsApp setzte am Dienstag die Preisspanne für die Aktie auf 2.900 bis 3.300 Yen hoch. Zuvor lag sie bei 2.700 bis 3.200 Yen.

Bekanntgabe der Preisspanne nach Brexit verschoben

Damit könnte die Platzierung inklusive der sogenannten Mehrzuteilungsoption für teilnehmende Banken bis zu 132,8 Mrd. Yen (1,16 Mrd. Euro) schwer werden.

Line hatte vergangene Woche die Bekanntgabe der Preisspanne wegen der Markt-Turbulenzen infolge der Brexit-Entscheidung von Montag auf Dienstag verschoben. Als Termin für den Börsengang wird Mitte Juli angepeilt. Das Klima für Internet-Börsengänge ist in diesem Jahr bisher schwach.

218 Millionen aktive Nutzer im Monat

Line gehört dem südkoreanischen Internet-Konzern Naver und hat nach jüngsten Zahlen von Ende März rund 218 Millionen aktive Nutzer im Monat. Mehr als die Hälfte von ihnen lebt in Japan, Thailand, Taiwan und Indonesien. Weltweit wird der Messenger-Markt vor allem von Facebook beherrscht: WhatsApp kommt auf eine Milliarde Nutzer und der Facebook Messenger auf 900 Millionen. (APA, dpa, 4.7.2016)

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