Erhöhte Kontrolldichte an Grenzübergang Nickelsdorf führt zu Stau

4. Juli 2016, 10:24
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Zwei Stunden Wartezeit bei der Einreise von Ungarn – Polizeisprecherin Landauer: Kontrollen aufgrund der Vorjahreserfahrung betreffend Flüchtlingsaufgriffe im Sommer intensiviert

Nickelsdorf – Bei der Einreise von Ungarn nach Österreich am Grenzübergang in Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) ist es heute, Montag, zu einem weitreichenden Stau gekommen. In der Früh betrug die Wartezeit etwa zwei Stunden. Ein Grund dafür ist die ab heute geltende erhöhte Kontrolldichte der Polizei in diesem Bereich, klärte Polizeisprecherin Daniela Landauer gegenüber der APA auf.

"Wir haben aufgrund der Erfahrungen vom Vorjahr betreffend der steigenden Flüchtlingsaufgriffe die Kontrollen mit heutigem Tag, also mit 4. Juli, intensiviert, um eine Situation, wie wir sie im vergangenen Jahr hatten, zu vermeiden. Außerdem spielt auch das Lkw-Fahrverbot vom Wochenende sowie der Sommerreiseverkehr mit", sagte Landauer. In der Früh war zunächst von einer "Lkw-Blockade" im Verkehrsfunk die Rede.

Die Ostautobahn (A4) war schwer passierbar. Auch auf der Ausweichroute B10 bildete sich ein Stau. Die Polizei verwies als Ausweichmöglichkeit auf die Grenzübergänge Kittsee (Bezirk Neusiedl am See) oder Klingenbach (Bezirk Eisenstadt-Umgebung). (APA, 4.7.2016)

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    foto: reuter / leonhard foeger
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