Jungsteinzeitliche Häuser im Stadtgebiet von Sofia sind die größten Europas

1. Juli 2016, 15:23
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Untersuchungen schreiben den Bauten ein Alter von 8.000 Jahren zu

Sofia – Die Ruinen einer schon länger bekannten Siedlung aus der Jungsteinzeit auf dem Gebiet der bulgarischen Hauptstadt Sofia erhalten neue Bedeutung: Zwei der angeblich etwa 8.000 Jahre alten Häuser seien mit ihrer Länge von mehr als 20 Metern die größten, die bisher aus dieser Epoche in Europa ans Licht gekommen seien.

Neue Untersuchungen sollen bestätigt haben, dass die Siedlung volle 8.000 Jahre alt sei. Auf den Böden der neolithischen Häuser seien Reste von Öfen und keramische Behälter mit verbranntem Getreide gefunden worden. Es gebe auch Ritualgegenstände und weitere Gefäße aus Keramik.

"Dies ist ein kulturelles Phänomen von gesamteuropäischem Ausmaß", sagte der Archäologe Wassil Nikolow. Der Professor leitet die Ausgrabungen in Slatina, einem Wohnviertel am östlichen Stadtrand von Sofia. Die Stadt möchte die Fundstätte im Rahmen eines Freizeitparks zum Touristenziel ausbauen. (APA, red, 1. 7. 2016)


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