PC-Flaute brockt US-Chipkonzern Micron Verlust ein

1. Juli 2016, 08:08
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Minus von 215 Millionen Dollar

Eine anhaltend schwache PC-Nachfrage hat dem US-Chipkonzern Micron Technology im dritten Quartal einen Verlust eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Minus von 215 Millionen Dollar ( (194 Mio. Euro) nach einem Gewinn von 491 Millionen Dollar im gleichen Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Donnerstag nach Börsenschluss mitteilte.

Umsatz

Der Nettoumsatz brach um 24,8 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar ein. Damit verfehlte das Unternehmen die durchschnittlichen Analystenerwartungen von 2,96 Milliarden Dollar. Der Konzern kündigte daraufhin an, die Kosten zu senken, sich auf weniger Projekte zu konzentrieren und Stellen zu streichen.

Zudem enttäuschte Micron mit seiner Prognose die Märkte. Für das vierte Quartal kalkuliert der Chipkonzern mit einem Verlust je Aktie von 16 bis 24 Cent. Analysten waren indes bisher von einem Plus von drei Cent je Anteilsschein ausgegangen. Im nachbörslichen Handel brach die Micron-Aktie rund zehn Prozent ein.

Der Konzern produziert Speicherchips für Smartphones und andere mobile Geräte sowie für PCs. Die schwache Nachfrage nach diesen Halbleitern hält an. Micron konkurriert vor allem mit den südkoreanischen Herstellern Samsung Elecronics und SK Hynix. (APA, 1.7.2016)

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