Historischer Kalender – 4. Juli

4. Juli 2016, 00:00
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1376 – Unter Führung von Ulm schließen sich 14 schwäbische Reichsstädte – nach dem Vorbild der oberitalienischen Städtebünde – zu einem Bund zusammen.

1631 – In der Pariser Rue de la Calandre eröffnet Theophraste Renaudot das erste private Arbeitsvermittlungsbüro.

1776 – Die von Thomas Jefferson verfasste amerikanische Unabhängigkeitserklärung wird vom Kongress verabschiedet. Dreizehn britische Kolonien in Nordamerika bilden die Vereinigten Staaten.

1926 – Die Oper "Turandot" von Giacomo Puccini erlebt in Dresden ihre deutsche Erstaufführung (Uraufführung am 25.4. in Mailand).

1926 – In Berlin gründen führende deutsche Architekten eine Vereinigung mit dem Namen "Der Ring".

1941 – Die Kommunistische Partei Jugoslawiens beschließt den allgemeinen bewaffneten Aufstand gegen die deutsche und italienische Besetzung.

1946 – Die Philippinen werden nach 47-jähriger amerikanischer Herrschaft unabhängig, die USA dürfen jedoch noch weitere 99 Jahre militärische Stützpunkte unterhalten.

1946 – In Kielce in Polen kommen bei einem Pogrom 39 Juden ums Leben.

1961 – Israel erprobt erstmals eine Rakete in höheren Schichten der Erdatmosphäre.

1976 – Eine israelische Kommandoeinheit befreit am Flughafen von Entebbe in Uganda 103 Geiseln eines von palästinensischen und deutschen Terroristen entführten Airbus der "Air France". 31 Menschen sterben, unter ihnen drei Geiseln und sieben Terroristen.

1976 – Der 20-jährige Schwede Björn Borg feiert seinen ersten Tennis-Triumph in Wimbledon.

1981 – In Liverpool und anderen britischen Städten mit großen Einwandereranteil brechen blutige Unruhen aus, die drei Wochen anhalten.

2001 – Die Stasi-Akten über den deutschen Altkanzler bleiben unter Verschluss. Das Berliner Verwaltungsgericht gibt einer Klage des früheren CDU-Chefs statt.

2006 – FSG-Chef Wilhelm Beck legt sein Amt zurück, nachdem die sozialdemokratischen Gewerkschafter seiner Ansicht nach zu zurückhaltend auf die Entmachtung innerhalb der SPÖ reagiert hatten. Als sein Nachfolger wird der Vorsitzende der Eisenbahner-Gewerkschaft, Wilhelm Haberzettl, auserkoren.

2011 – Otto Habsburg-Lothringen, ältester Sohn des 1918 entthronten letzten österreichischen Kaisers Karl I., stirbt in seinem Haus am Starnberger See in Bayern im Alter von 98 Jahren. Er war von 1979 bis 1999 EU-Abgeordneter der bayerischen CSU. Er wird in der Wiener Kapuzinergruft beigesetzt.

Geburtstage:

Mao Dun (eigtl. Shen Yanbing), chin. Schriftsteller (1896-1981)

Tibor Varga, ung. Violinvirtuose (1921-2003)

Gerard Debreu, franz.-amer. Wirtschaftswiss. (1921-2004)

Alfredo Di Stefano, arg.-span. Fußballspieler und Trainer (1926-2014)

Stephen Boyd (eigtl. St. Miller), US-Schauspieler (1931-1977)

Eckart Witzigmann, öst. Starkoch (1941- )

Todestage:

Thomas Jefferson, US-Politiker (1743-1826)

James Monroe, US-Politiker (1758-1831)

Hans Wölfer, dt. Theaterdirektor (1904-1976)

Fritz Martini, dt. Literaturhistoriker (1906-1991)

Otto Habsburg-Lothringen, ehem. öst.-ung. Kronprinz, Europapolitiker u. Schriftsteller (1912-2011)

Herbert Jaros, öst. APA-Journalist (1917-2006)

(APA, 4.7.2016)

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