Mindestens 18 Tote bei Anschlag auf Kleinbus in Somalia

30. Juni 2016, 10:11
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Möglicherweise war ein Soldatentransporter Ziel des Anschlags

Mogadischu – Bei der Explosion einer Bombe in der Stadt Lafole südwestlich der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind am Donnerstag nach Polizeiangaben mindestens 18 Menschen getötet worden. Die Bombe sei detoniert, als ein vollbesetzter Kleinbus die Stelle passiert habe.

Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand. Die Straße, auf der der Bus explodierte, wird häufig von Soldaten der Afrikanischen Union befahren und ist deswegen häufig Anschlagsziel der Terrormiliz Al-Shabaab, die die vom Westen unterstützte Regierung stürzen will. "Alle 18 Insassen des Minibusses sind tot und verbrannt", sagte ein Polizist. Eine ferngezündete Bombe sei an der Straße explodiert.

Ein Augenzeuge berichtete, dass kurz vor der Explosion ein Lastwagen mit Soldaten den Minibus überholt und die Stelle passiert habe, an der die Bombe deponiert gewesen sei. Möglicherweise sei der Lkw Ziel des Anschlags gewesen. Die Bombe habe den Bus in zwei Teile zerrissen, erklärte der Augenzeuge Abdullahi Muse. (APA, Reuters, 30.6.2016)

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