Bericht: Neue PS4 Slim und stärkere PS4 Neo für September erwartet

30. Juni 2016, 10:13
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Wall Street Journal will von schlankerem Modell und Vorstellungstermin erfahren haben

Der japanische Elektronikkonzern Sony arbeitet nicht nur an einer stärkeren Variante der PlayStation 4 mit dem Codenamen Neo, sondern auch an einer schlankeren Version des Basismodells. Dies will einer Meldung des Wall Street Journals (kostenpflichtig) zufolge ein auf Sony spezialisierter Analyst in Erfahrung gebracht haben. Nicht nur das, sondern auch, dass sowohl die PS4 Neo als auch die PS4 Slim im September zur Branchenmesse Tokyo Game Show vorgestellt werden sollen.

Kosteneinsparung

Während der Hersteller die Entwicklung der PS4 Neo bestätigte, ließ man zu einer Slim-Variante bislang nichts verkünden. Überraschen würde Sony damit allerdings nicht. Bislang hat der Konzern noch in jeder PlayStation-Generation zumindest eine schlankere Revision herausgebracht. Mit den Slim-Modellen geht durch die effizientere Bauweise für gewöhnlich eine deutliche Kostenreduktion einher. Dadurch dürfte es Sony möglich sein, langfristig auch den Preis der PS4 zu senken und mehr Kunden anzusprechen.

Ein Spiel für alle

Damit scheint Sony den gleichen Weg einzuschlagen wie Microsoft. Der Redmonder IT-Riese stellte auf der vergangenen E3 sowohl eine kleinere Version der Xbox One mit dem Zusatz "S" vor und gab einen Ausblick auf eine stärkere Xbox One mit dem Codenamen "Project Scorpio", die Ende 2017 erscheinen soll.

Wann die PS4 Neo und die PS4 Slim in den Handel kommen sollen, ist nicht bekannt. Bislang gingen Insider von einem Marktstart in diesem Jahr zu einem Preis ab 399 Euro aus. Wie berichtet, will Sony (genauso wie Microsoft) damit nicht den Konsolenzyklus verkürzen. Sämtliche PS4-Modelle würden die gleichen Inhalte unterstützen, wobei die Neo Games mit schönerer Grafik ausgeben kann.

Zuversichtlich

Einen offiziellen Fahrplan für die neuen Konsolenmodelle hat Sony noch nicht bekanntgegeben. Dennoch zeigt sich der Hersteller optimistisch gegenüber Investoren, was die Absatzprognose betrifft. 2016 soll eine weitere Steigerung gegenüber den Vorjahren erfolgen. Mehr als 20 Millionen PS4s sollen bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres im März 2017 verkauft werden und damit auch die Einbußen in anderen Sparten wie Bildsensoren ausgeglichen werden, berichtet das WSJ.

Zu den steigenden Absätzen könnte der Start der Virtual-Reality-Brille PlayStation VR im Oktober sowie die neuen PS4-Modelle beitragen. (zw, 30.6.2016)

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    foto: sony
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