"Seine Entscheidung ist zu respektieren"

29. Juni 2016, 12:07
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Stimmen zum Teamrücktritt von ÖFB-Kapitän Christian Fuchs

ÖFB-Teamchef Marcel Koller:

"Der Rücktritt von Christian Fuchs ist schade, aber seine Entscheidung ist zu respektieren. Ich schaue auf eine sehr schöne gemeinsame Zeit und eine großartige Zusammenarbeit mit ihm zurück, die bereits im Jahr 2008 beim VfL Bochum begonnen und sich im ÖFB-Nationalteam fortgesetzt hat. Ich bedanke mich bei Christian für seinen stets vorbildlichen Einsatz als Kapitän des Nationalteams und wünsche ihm für seine sportliche wie private Zukunft das Allerbeste."

ÖFB-Präsident Leo Windtner:

"Christian Fuchs hat mich gestern Abend persönlich über seinen Rücktritt vom Nationalteam informiert und mir dabei versichert, dass ausschließlich familiäre Gründe dafür ausschlaggebend sind. Wenngleich ich seine Entscheidung absolut bedauere, ist dies unsererseits voll zu respektieren. Christian ist ein toller Sportler und ist stets ein engagierter und verlässlicher Kapitän des Nationalteams gewesen. Er zählte zu den großen Persönlichkeiten unseres Nationalteams und ich danke im Namen des ÖFB für seinen beherzten Einsatz für den österreichischen Fußball. Ich wünsche Christian Fuchs für die Zukunft alles Gute, auf dass er dem ÖFB weiterhin freundschaftlich verbunden bleibt. Jetzt gilt es nach eingehender Analyse der EM den Fokus auf die bevorstehende WM-Qualifikation zu legen. Denn schon Anfang September wartet der erste große Prüfstein auswärts in Georgien."

ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner:

"Wir verlieren mit Christian nicht nur einen großen Sportler, sondern auch eine große Persönlichkeit. Er hat sich immer vor die Mannschaft gestellt und das Team sehr umsichtig geführt. Große Turniere wie diese EM geben aber oft Anlass zu Veränderungen und daher kann ich diesen, aus privaten Gründen gesetzten Schritt, von Christian auch nachvollziehen. Ich danke Christian Fuchs für seine zehnjährige Tätigkeit für den ÖFB, die er stets mit voller Leidenschaft und höchstem Einsatz ausgeführt hat und wünsche ihm für seine weitere berufliche wie private Zukunft das Allerbeste". (APA, 29.6.2016)

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