3-D-Druck revolutioniert die Endoskopie

28. Juni 2016, 05:30
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foto: timo gissibl

Stuttgart – Damit werden ganz neue Einblicke möglich: Physiker der Uni Stuttgart um Timo Gissibi berichten im Fachblatt "Nature Photonics", wie man erstens qualitativ hochwertige Mikrolinsen mit einem Durchmesser von nur 0,1 Millimetern herstellen und zweitens mittels 3-D-Druck zu einer Kamera zusammenbauen kann.

Die von den Stuttgarter Forschern entwickelte weltweit kleinste Kamera könnte die medizinische Diagnostik revolutionieren – aber die der geheimen Überwachung. Mittels 3D-Drucker bauten die Wissenschafter eine Drei-Linsen-Kamera, die sie am Ende einer optischen Faser befestigten, die doppelte Haaresbreite besitzt.

Die Nanokamera lässt sich mit einer normalen Spritze in menschliche Organe oder ins Gehirn injizieren. Auch in so gut wie unsichtbare Sicherheitsmonitore lässt sich die Kamera einbauen oder in Miniroboter mit "autonomer Sicht". (red, APA)

Abstract
Nature Photonics: "Two-photon direct laser writing of ultracompact multi-lens objectives"

(red, 28.6.2016)

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