Verfahren gegen Klagenfurter Bürgermeisterin eingestellt

24. Juni 2016, 14:13
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WKStA stellte kein strafbares Verhalten im Zusammenhang mit der Fernwärmeversorgung der Stadt fest

Klagenfurt – Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) hat die Ermittlungen gegen die Klagenfurter Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz (SPÖ) und den früheren Aufsichtsratschef der Stadtwerke Michael Junghans eingestellt. Die WKStA bestätigte der APA einen Bericht der "Kleine Zeitung" vom Freitag, wonach kein strafbares Verhalten festgestellt werden konnte.

Es ging bei den Ermittlungen um den Vorwurf der Untreue im Zusammenhang mit der Klagenfurter Fernwärme. Konkret soll versucht worden sein, einen Vertrag zwischen den Stadtwerken und der Riegler-Zechmeister-Gruppe, die in Zukunft die Klagenfurter Fernwärme liefern soll, aufzulösen und einen neuen Vertrag mit einem anderen Unternehmen abzuschließen, der die Stadt teurer gekommen wäre. Die Anzeige stammte vom ehemaligen Stadtwerke-Vorstand Christian Peham, den Mathiaschitz nach Unstimmigkeiten im vergangenen Oktober gefeuert hatte. Peham bekämpft seinen Rauswurf. (APA, 24.6.2016)

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