Prinzessin-von-Asturien-Preis für Klimarahmenkonvention

22. Juni 2016, 15:09
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Die Ergebnisse des Klimagipfels 2015 in Paris seien eine Zäsur im Kampf gegen den Klimawandel, heißt es in der Begründung

Oviedo – Die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) erhält den angesehenen spanischen Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Internationale Zusammenarbeit. Dies entschied die Jury am Mittwoch in Oviedo in Nordspanien.

Das Übereinkommen über eine Verringerung der Schadstoffemissionen, das auf dem Klimagipfel 2015 in Paris vereinbart worden war, habe einen historischen Einschnitt bedeutet, begründete die Jury ihre Entscheidung.

"Die Jury hat sich für die Klimarahmenkonvention entschieden, die seit zwei Jahrzehnten darum bemüht ist, den menschlichen Einfluss auf die Erderwärmung zu reduzieren. Die Jury erachtet die Einigung von Paris im Dezember 2015, als 195 Staaten für einen gemeinsamen Weg zur allmählichen Reduzierung des Schadstoffausstoßes stimmten, als einen historischen Moment", sagte Marcelino Oreja für die Jury.

Die seit 1981 vergebenen Prinzessin-von-Asturien-Preise sind nach dem Titel der spanischen Thronfolgerin benannt. Sie werden alljährlich in acht Sparten vergeben, die Preisträger erhalten jeweils 50.000 Euro und die Nachbildung einer Statue von Joan Miro. (APA, red, 22. 6. 2016)

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