So schadstoffbelastet sind Tiere im Marianengraben – Klima verändert sich für Maisarten zu schnell

22. Juni 2016, 09:00
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foto: daiju azuma [cc-by-sa]
Hirondellea gigas.

So schadstoffbelastet sind Tiere im Marianengraben

London – Der Marianengraben liegt im Westpazifik und ist über 10.000 Meter tief. Man würde erwarten, dass diese abgelegene Region noch am wenigsten schadstoffbelastet ist. Doch das ist nicht der Fall, berichtete der Meeresökologe Jeffrey Drazen kürzlich bei einer Konferenz in Schanghai: Für seine noch unveröffentlichte Studie untersuchte Drazen (Uni Honolulu) Krebstiere namens Hirondellea gigas und fand erhebliche Spuren polychlorierten Biphenylens (PCB), die in vielen Ländern längst verboten sind. Wie "Nature News" berichtet, sind diese Tiere stärker mit BCP belastet als Tiere in zwei der verdrecktesten Flüsse in China.

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Nature News: "Man-made pollutants found in Earth's deepest ocean trenches"

Klima verändert sich für Maisarten zu schnell

Leeds – Die steigenden Temperaturen werden in den nächsten Jahren zu erheblichen Ernteausfällen führen, prognostizieren Forscher um Andy Callinor im Fachblatt "Nature Climate Change". Das Hauptproblem sehen die Wissenschafter darin, dass Sorten nicht schnell genug angepasst werden können. In Afrika dauert es rund 20 Jahre, bis eine neue Maisart angebaut werden kann.

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Nature Climate Change: "Current warming will reduce yields unless maize breeding and seed systems adapt immediately"

(tasch, red, 22.6.2016)

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