Erster Ozonalarm in diesem Jahr

21. Juni 2016, 15:55
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Bei der aktuellen Überschreitung der Ozon-Alarmschwelle handle es sich um ein "sehr lokales Ereignis", heißt es von öffentlicher Seite

Kittsee – In Österreich ist am Dienstag zum ersten Mal in diesem Jahr die Ozon-Alarmschwelle überschritten worden. Im Gebiet um Kittsee im Burgenland wurde eine Belastung von 245 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen, teilte die für den Umweltschutz zuständige Abteilung im Amt der Burgenländischen Landesregierung mit. Am Abend sei mit einem Rückgang zu rechnen. Die Alarmschwelle wird bei einer einstündigen Ozonkonzentration von mehr als 240 Mikrogramm pro Kubikmeter erreicht.

Ozonkonzentrationen über der Alarmschwelle können zu Reizungen der Schleimhäute und zu Atembeschwerden führen. Ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, insbesondere in den Mittags- und Nachmittagsstunden, sind zu vermeiden, hieß es in der Mitteilung. Gefährdete Personen – beispielsweise Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege bzw. des Herzens, sowie Asthmakranke – sollen sich daher bevorzugt in Innenräumen aufhalten, in denen nicht geraucht wird.

Bei der aktuellen Überschreitung handle es sich um ein "sehr lokales Ereignis", heißt es vonseiten der Umweltschutzabteilung. Kittsee liegt in der Nähe des Großraums Bratislava – Petrzalka. Verkehrsreiche Ballungsräume bilden Quellregionen für Ozon-Vorläufersubstanzen wie Stickstoffoxide und flüchtige Kohlenwasserstoffverbindungen. (APA, red, 21.6.2016)

  • In höheren Luftschichten, der sogenannten Stratosphäre, schützt Ozon vor schädlicher UV-Strahlung. Am Boden entsteht es in höheren Konzentrationen durch  Luftschadstoffe und Sonnenlicht.
    foto: apa/dpa/jens wolf

    In höheren Luftschichten, der sogenannten Stratosphäre, schützt Ozon vor schädlicher UV-Strahlung. Am Boden entsteht es in höheren Konzentrationen durch Luftschadstoffe und Sonnenlicht.

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