40 Verletzte bei Busunfall auf der A2 in Niederösterreich

21. Juni 2016, 16:07
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Reisebus aus Slowenien fuhr auf Lkw auf – Mehrere Rettungshubschrauber im Einsatz – Sperre der Autobahn sorgte für Stau

Grimmenstein/Seebenstein – Zahlreiche Verletzte hat ein Unfall mit einem Reisebus Dienstagmittag auf der Südautobahn (A2) zwischen Grimmenstein und dem Knoten Seebenstein gefordert. Der slowenische Bus war kurz nach 12.30 Uhr auf einen Lkw aufgefahren. Rotkreuz-Angaben zufolge wurden vier Personen schwer und 36 leicht verletzt.

Der Rettungseinsatz wurde gegen 14.30 Uhr abgeschlossen. Die polizeiliche Unfallaufnahme sowie die Aufräumarbeiten dürften nach Informationen des NÖ Landesfeuerwehrkommandos allerdings noch bis etwa 17.30 Uhr dauern, beide Fahrzeuge wurden schwer beschädigt und mussten geborgen werden.

Der Unfall erforderte eine Totalsperre der Autobahn in Fahrtrichtung Wien. Laut Asfinag erreichte der Stau eine Länge von mehr als fünf Kilometern.

Laut NÖ-Feuerwehrsprecher Franz Resperger hatte sich zunächst ein Unfall im Baustellenbereich ereignet. Der folgenschwere Crash des Reisebusses passierte am Ende des aus dem Unfall resultierenden Staus.

Durch den Anprall an den Sattelschlepper sei der Buslenker aus dem Fahrzeug geschleudert und schwer verletzt worden. Ebenfalls schwer verletzt wurden drei Passagiere, die in der ersten Reihe des 56 Sitzplätze zählenden Autobusses gesessen waren. Sie wurden eingeklemmt. Zwei ÖAMTC-Notarzthubschrauber flogen eine Frau und einen Mann ins Krankenhaus Wiener Neustadt beziehungsweise ins UKH Wien-Meidling.

Laut Resperger wurde ein weiterer Hubschrauber nachbeordert. Das Rote Kreuz stand mit einem Notarztwagen, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen und 14 weiteren Rettungswägen sowie Kommandofahrzeugen im Einsatz. Neben der Versorgung und dem Abtransport der Patienten wurden drei Personen, die unverletzt geblieben waren, in der Bezirksstelle des Roten Kreuzes von Kriseninterventionsmitarbeitern betreut. (APA, 21.6.2016)

  • Mehrere Personen wurden bei dem Aufprall eingeklemmt.
    foto: apa/einsatzdoku.at/lechner

    Mehrere Personen wurden bei dem Aufprall eingeklemmt.

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