Systemgastronomie setzt Würstel- und Kebabständen zu

21. Juni 2016, 13:49
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Der gesamte Fastfood-Markt wuchs um 3,3 Prozent, Burgeranbieter um 5,2 Prozent. Wie bei Würstelständen ist auch bei "Ethnikimbissen" offenbar der Plafonds erreicht

Wien – Die Würstel- und Kebabstände in Österreich stehen unter Druck der Systemgastronomie, die vergangenes Jahr wieder für ein Wachstum des gesamten Fastfood-Marktes gesorgt hat. Insgesamt legten die Fastfood-Umsätze um 3,3 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro zu. Allein die Burgeranbieter wuchsen um 5,2 Prozent auf 833 Millionen Euro, vor allem durch mehr Filialen bei Burger King und Subway.

Weniger gut lief das Geschäft 2015 für Würstelstände und traditionelle Imbisse. Zwar stieg auch hier der Umsatz pro Betriebsstätte um 2,5 Prozent, die Standorterosion setzte sich aber laut dem "Branchenradar" von Kreutzer Fischer & Partner fast umgebremst fort. Gegenüber 2014 sank das Angebot um mehr als vier Prozent, insgesamt lag der Umsatz damit knapp zwei Prozent unter dem Jahr davor.

Auch im Segment "Ethnikimbiss" (Kebabstände, asiatische Imbisse et cetera) scheint den Experten zufolge der Plafonds erreicht zu sein. Nach Jahren durchgängigen Wachstums gab es hier 2015 erstmals Rückgänge sowohl bei den Betriebsstätten (minus 2,2 Prozent) als auch bei den Erlösen (minus 1,7 Prozent). (APA, 21.6.2016)

  • Würstelstände und Kebabbuden geraten gegenüber Burgerketten ins Hintertreffen.
    foto: apa / fohringer

    Würstelstände und Kebabbuden geraten gegenüber Burgerketten ins Hintertreffen.

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