Duell der letzten Chance

17. Juni 2016, 15:36
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Sowohl für Rumänien als auch für Albanien ist das Aus oder gar noch der Aufstieg möglich – Rumänen in Bewerbsspielen gegen Albaner noch ungeschlagen

Lyon – Der Debütant hat eigentlich eh schon alles erreicht, was zu erreichen war: sich einen wirklich guten Namen gemacht unter den Großen des Kontinents. Dem späten 0:2 gegen Frankreich und dem 0:1 gegen die Schweiz gingen ansehnliche Leistungen voraus. Albanien träumt dennoch von mehr. Gegen Rumänien am Sonntag ab 21 Uhr (Live-Ticker auf derStandard.at) geht man deshalb neuerlich auf die drei Punkte los und damit auf den dann unter Umständen weiter träumbaren Traum vom Achtelfinale.

Mergim Mavraj vom 1. FC Köln, "jetzt schon stolz, Teil dieser Mannschaft zu sein", erhofft sich da auch einiges. "Mit dieser Moral, die wir gegen die Schweiz und Frankreich gezeigt haben, werden wir versuchen, ein gutes Ergebnis zu erreichen und unsere Fans stolz zu machen."Giovanni De Biasi, der seit Donnerstag 60-jährige italienische Coach, der das albanische Kämpferherz in jene taktische Zielrichtung umsetzt, die schon Frankreich und die Schweiz vor einige Herausforderungen gestellt hat, glaubt "fest daran, dass wir gegen Rumänien gewinnen können, und drei Punkte könnten zum Weiterkommen schon reichen".

Auch Lazio-Goalie Etrit Berisha macht sich und den Seinen Mut vorm eventuell finalen Gang: "Wir haben noch eine Chance. Und die wollen wir nutzen."Den Rumänen, die gegen die Schweiz ja mit 1:1 remissiert haben, würde ein Sieg im letzten Gruppenspiel ziemlich sicher weiterbringen. Man bangt noch um die angeschlagenen Routiniers Mihai Pintilii und Razvan Rat, ist aber gleichwohl voller Tatendrang.

"Wir wollen unbedingt hier bleiben. Wenn wir ausscheiden, würde niemand mehr über unsere guten Leistungen zuvor sprechen", fürchtet Midfielder Andrei Prepelita, "also werden wir mit voller Konzentration in das Spiel gehen." (sid, wei, 17.6.2016)

Gruppe A, 3. Runde, Sonntag:

Rumänien – Albanien (21.00 Uhr, Stade de Lyon, SR Kralovec/CZE)

Rumänien: 12 Tatarusanu – 22 Sapunaru, 6 Chiriches, 21 Grigore, 16 Filip – 18 Prepelita, 5 Hoban – 20 Popa, 19 Stancu, 7 Chipciu – 14 Andone

Ersatz: 1 Pantilimon, 23 Lung – 2 Matel, 3 Rat, 4 Moti, 15 Gaman, 8 Pintilii, 10 Stanciu, 17 Sanmartean, 11 Torje, 9 Alibec, 13 Keserü

Albanien: 1 Berisha – 4 Hysaj, 5 Cana, 15 Mavraj, 7 Agolli – 14 T. Xhaka – 21 Roshi, 9 Memushaj, 22 Abrashi, 3 Lenjani – 10 Sadiku

Ersatz: 12 Shehi, 23 Hoxha – 2 Lila, 6 Veseli, 17 Aliji, 18 Ajeti, 8 Basha, 20 Kace, 11 Gashi, 16 Cikalleshi, 19 Balaj

Es fehlt: 13 Kukeli (gesperrt)

  • Die Rumänen wollen unbedingt in Frankreich bleiben.
    foto: reuters/hartmann

    Die Rumänen wollen unbedingt in Frankreich bleiben.

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