"We Happy Few" vorgestellt: Lachende Gesichter, die Albträume bereiten

17. Juni 2016, 11:52
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Survival-Spiel von Compulsion Games entführt in eine Dystopie der 1960er-Jahre

Neben den zahlreichen Blockbustern wurden auf der Branchenmesse E3 auch frische Werke von Kleinherstellern präsentiert. Zu den schrägsten Perlen darunter gehört die Dystopie "We Happy Few" von Compulsion Games, die nach der Erstankündigung im vergangenen Jahr nun in einer spielbaren Version präsentiert wurde.

Darin schlüpfen Spieler in die Rolle Arthur Hastings und werden in eine fiktive englische Stadt namens Wellington Wells der 1960er-Jahre entführt, in der die Bevölkerung mit Glückspillen unter Kontrolle gebracht wurde. Das Survival-Game wird aktuell für PC und Xbox One entwickelt und soll ab Ende Juli zunächst als Early-Access-Version erscheinen. Weitere Plattformen sollen zu einem späteren Zeitpunkt angekündigt werden.

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Video: E3-Demo zu "We Happy Few"

Das Leben auf Drogen

"Alles und jeder in Wellington Wells scheint glücklich zu sein, die Straßen, die Menschen und die omnipräsente Fernsehpersönlichkeit Onkel Jack. Es ist jedoch eine schöne Welt am Rande des Kollaps", heißt es in der Beschreibung.

In der jüngsten Demo beschließt Arthur eines Tages, einfach die Pillen weg zu lassen und erlebt plötzlich die Welt, wie sie wirklich ist. Zum Schaudern. Den Entwicklern zufolge geht es nun darum, in einer prozesshaft wachsenden Welt zu überleben und ihr zu entfliehen. Man muss lernen, unsichtbar zu sein, in dem man so tut, als wäre man glücklich. Wenn man sich merkwürdig verhält oder nicht auf der Droge "Joy" ist, werden die Einwohner misstrauisch und gewalttätig.

bild: we happy few
Bild: In "We Happy Few" wird Ihnen das Lächeln bald vergehen.

Action-Adventure für Erwachsene

Als Survival-Game ausgelegt, verfolgt man die eigenständigen Geschichten mehrerer Charaktere. Jeder Charakter hat seinen eigenen Handlungsstrang, der auf die Ereignisse der Welt um ihn herum reagiert. Die Storys seien jedenfalls nicht für Kinder geeignet, aber von schwarzem Humor und Hoffnung geprägt.

Um zu überleben, gibt es eine Reihe von erlernbaren Fähigkeiten und Herangehensweisen. Gleichzeitig müssen Bedürfnisse wie Hunger, Durst und Schlaf befriedigt werden. In der prozedural generierten Spielwelt lassen sich Geschäfte plündern, Rezepte sammeln und Waffen und Werkzeuge erstellen. Um Wellington Wells zu entkommen, scheint jedes Mittel recht zu sein. (zw, 17.6.2016)

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