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Softwareprojekte verlangen mehr

18. Juni 2016, 00:00

Der Markt für Softwarespezialisten ist angesichts des digitalen Wandels hart umkämpft. ANECON setzt auf die Weiterbildung der Mitarbeiter in einem Bereich, der noch nicht in Ausbildungs-plänen vertreten ist: der Testautomatisierung.

Frau Sumper, Sie leiten die Solution "Test Automation" bei ANECON, einem österreichischen Softwareberatungsunternehmen, das im soeben erschienenen kununu Report auf Platz 15 der Top-100-Arbeitgeber in Österreich gereiht wurde. Verraten Sie uns kurz: Womit beschäftigen Sie sich im Bereich Testautomatisierung (kurz TA)?

Alexandra Sumper: Die Testautomatisierung kann als neue, eigene Disziplin in der Softwareentwicklung verstanden werden. Ziel ist es, mittels der Automatisierung von wiederholten Testabläufen die Softwarequalität sicherzustellen.

Wann kommt Testautomatisierung zum Einsatz, und was ist der Vorteil dieser Methode?

Sumper: In großen Testprojekten, wie etwa im Rahmen der Einführung neuer Software oder sich wiederholender Release-Zyklen, unterstützt die TA, den manuellen Test von repetitiven Aufgaben zu befreien. Der manuelle Test kann sich so auf die Überprüfung neuer Funktionalitäten konzentrieren. TA verringert insgesamt den Testaufwand, erhöht die Testabdeckung und erzielt schneller ein aussagekräftiges Testergebnis.

Das ist bereits sehr speziell. Können Sie uns den Einsatz genauer erklären?

Sumper: Denken Sie nur an die zahlreichen Aktualisierungen Ihrer Apps auf dem Smartphone. Sie erwarten deren kontinuierliche Bereitstellung in bester Qualität. Das prägt die moderne Softwareentwicklung. Um die App-Qualität im DevOps-Ansatz laufend sicherzustellen, werden oft in kürzester Zeit umfangreiche Regressionstest durchgeführt. Dieses sogenannte "Continous Testing" ist nur durch den Einsatz von TA effektiv und kostengünstig umsetzbar.

Das impliziert, Testautomatisierung kommt bei allen großen Projekten der Softwareentwicklung und -erneuerung zum Einsatz.

Sumper: Das kann nicht verallgemeinert werden. Einige Unternehmen setzen noch nicht auf TA, da diese auf den ersten Blick mit Investitionskosten verbunden ist. In Hinblick auf den gesamten Lebenszyklus zeigt sich ein anderes Bild. So arbeiten wir etwa mit dem in unserem Haus entwickelten "Advanced Automation Approach" (kurz A2A). A2A betrachtet nicht nur das Investment selbst, sondern bezieht die laufende Wartung – ein wesentlicher Kostentreiber – mit ein. Kurz gesagt, eine Investition in A2A ist nachhaltig und effizient.

Sie sagten, bei ANECON entwickelt. Das bedeutet, Sie haben die Experten im Haus. Welche Qualifikationenbringt ein Testautomatisierer mit?

Sumper: Grundsätzlich bilden gute technische Skills und ein Draht zur Fachlichkeit die Basis. Die Arbeit setzt Interesse und Kenntnisse aus beinahe allen Softwareengineering-Bereichen voraus. Es geht um die Verbindung von Software-Architektur, Programmierung, Testmethodik, der Entwicklung von Automatisierungslösungen mit dem Gespür für Anwender und dessen Anforderungen.

Testautomatisierer müssen also über ein breites Fachwissen verfügen. Wie sieht es mit der Ausbildung für TA-Experten aus?

Sumper: Leider gibt es nur sehr wenige gut ausgebildete Spezialisten in diesem Bereich, da derzeit keine ausreichende Ausbildung auf Fachhochschulen und Universitäten angeboten wird. Um den zukünftigen Anforderungen an die hohe Qualität gewachsen zu sein, haben wir uns entschlossen, einen internen Lehrgang zur Ausbildung von TA-Spezialisten zu entwickeln. Das Ziel ist, den Teilnehmern alle erforderlichen Skills zur Umsetzung von Automatisierungsprojekten zu vermitteln.

Interessant. ANECON bietet den ersten österreichischen Lehrgang für Testautomatisierung, das TA-Curriculum, an. Wer wird adressiert?

Sumper: Wir bieten allen Testautomatisierern, die sich weiterentwickeln oder diesen Karriereweg einschlagen wollen, ein zielgerichtetes und den jeweiligen Vorkenntnissen angepasstes Karriere- und Ausbildungsmodell an. Es reicht vom Einstieg und der Entwicklung zum TA-Experten bis zum TA-Architekten und TA-Berater. Neben fachlichen Skills liegt ein Schwerpunkt auf der Vermittlung von profunden Kenntnissen im Projektmanagement sowie allgemeinen Management- und Sales-Know-how.

Management und Sales-Know-how? Das überrascht.

Sumper: Ja, es ist ein zentrales Element. Testautomatisierer sind häufig die Schnittstelle zwischen Entwicklung, Analyse, Fachbereichen unserer Kunden und dem Test. Meist ist der Arbeitsplatz direkt bei unseren Kunden. Managementgrundlagen sind von zentraler Bedeutung. Je nach Seniorität führen und koordinieren sie Testautomatisierungsteams. Dafür sind Managementkenntnisse unerlässlich.

Ist der Lehrgang öffentlich?

Sumper: Nein, Voraussetzung für die Teilnahme am TA-Curriculum ist ein aufrechtes Dienstverhältnis beiANECON. Der Lehrgang selbst ist kostenlos und wird im Rahmen der Arbeitszeit absolviert.

Das spricht bereits für sich! Wie überzeugen Sie Interessierte, sich für den Karriereweg in der Testautomatisierung zu entscheiden?

Sumper: Es ist ein spannendes und weites Feld, das kein Einbahn-Wissen erfordert, sondern den Blick aufs Ganze. Es ist Entwicklungs- und Test-Know-how ebenso erforderlich wie Wissen über Architektur und die System- und Umgebungslandschaften, einschließlich Service-Virtualisierung sowie Last- und Performanceverhalten. Kurz gesagt: Testautomatisierung deckt ein breites Spektrum im Gesamtlebenszyklus einer Software ab. Für Abwechslung ist gesorgt!

Danke für das Gespräch!


Unser Anspruch ist, den Softwarelebenszyklus zu begleiten und so den Businessnutzen auf den Punkt zu bringen. Wir stehen unseren Kunden als erfahrener Berater und umsetzungsorientierter Partner zur Seite. Unser Ziel: unternehmenskritische IT-Vorhaben zuverlässig abzuschließen. Interesse, gemeinsam mit unsmoderne Softwarelösungen aktiv mitzugestalten? Dann besuchen Sie uns auf www.anecon.com/karriere

Eine Information von ANECON. Entgeltliche Einschaltung

Erfolgswirksam: der Lehrgang für Testautomatisierung.

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