Brandgefahr: HP muss zahlreiche Akkus zurückrufen

17. Juni 2016, 10:04
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In den Jahren 2013 bis 2015 verkaufte Laptops betroffen – Eigenes Prüfprogramm veröffentlicht

Auch wenn in den letzten Jahren die Berichte über abgebrannte Laptops etwas zurückgegangen sind, ändert dies doch nichts daran, dass aktuelle Akku-Technologien ein gewisses Grundrisiko bergen. Und dieser Realität muss sich nun ein weiterer Hardwareproduzent stellen.

Rückruf

HP ruft die Akkus zahlreicher seiner in den letzten Jahren angebotenen Laptops zurück. Bei zwischen März 2013 und August 2015 verkauften Modellen bestehe die Gefahr, dass der Akku überhitzt und in Folge in Flammen aufgeht.

Da aber nicht alle in diesem Zeitraum ausgelieferten Laptops gefährdet sind, hat HP eine eigene Webseite eingerichtet, über die die Konsumenten prüfen können, ob ihr Gerät betroffen ist. Dies erfolgt etwa über die Eingabe der Seriennummer oder der Akku-Barcodenummer, eine detaillierte Auflistung sämtlicher betroffenen Modelle liefert das Unternehmen hingegen nicht.

Prüfung

Alternativ zur manuellen Eingabe dieser Informationen bietet HP auch eine Prüfprogramm an. Dieses setzt Windows mit dem .Net-Framework 4.5 sowie das HP Software Framework voraus. Ist gesichert, dass der eigene Akku zu den zurückgerufenen gehört, kann der Austausch über eine Web-Formular in Gang gesetzt werden. Die Kosten trägt dabei zur Gänze HP. Das Unternehmen betont, dass es sich dabei um einen freiwilligen Austausch handelt, und dass es einen speziellen Service für Großkunden gibt, bei denen mehr als zehn Geräte betroffen sind. (red, 17.6.2016)

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    foto: jim young / reuters
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