2.000 Jahre alter Butterklumpen im Moor entdeckt

Ansichtssache19. Juni 2016, 17:17
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foto: cavan county museum

Uralter Butterbrocken

Der Fund gut erhaltener, uralter Relikte ist immer aufregend. Ob der irische Torfstecher Jack Conway aber positiv überrascht war, als er vergangene Woche ein riesiges Stück Butter im Emlagh-Moor in der irischen Grafschaft Meath entdeckte, wissen wir nicht. Bemerkenswert ist der Fund aber in jedem Fall: Forscher des Cavan County Museums untersuchten den gut 20 Kilogramm schweren Klumpen und schätzten sein Alter auf 2000 Jahre. Allerdings sind Funde sogenannter "Moorbutter" gar nicht so selten: Bisher sind fast 500 derartige Entdeckungen dokumentiert, hauptsächlich in Irland und Schottland. Die Vermutung liegt nahe, dass in früheren Zeiten überschüssige Butter im Sommer in Torfmooren vergraben wurde, um sie auf diese Weise haltbar zu machen. Mit nachhaltigem Erfolg, wie die mit für den Fund zuständige Kuratorin des Cavan County Museums verdeutlichte: "Es riecht immer noch nach Butter! Meine Hände riechen nach Butter, sogar der Raum riecht nach Butter."

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