"For Honor" angeschaut: Ungezügelte Ritterschlachten

16. Juni 2016, 11:30
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Ubisofts Kampfspiel bringt auch eine Story-Kampagne für bis zu zwei Spieler

Ein Jahr nach der Ankündigung hat Ubisoft im rahmen der E3 nun weitere Einblicke in das Kampfspiel "For Honor" gegeben. In dem Game schlüpfen Spieler in die Rollen von Rittern, Wikingern und Samurai und ziehen gegeneinander in die Schlacht.

Umgesetzt wird das Spiel für Windows-PC, PS4 und XBO und soll am 14. Februar 2017 erscheinen.

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Video: CGI-Story-Trailer zu "For Honor".

Gemeinsam in die Schlacht

Wie die Entwickler bekannt gaben, ist die Story-Kampagne sowohl allein, als auch mit zwei Spielern auf geteiltem Bildschirm oder online spielbar. Spieler erleben darin einen entscheidenden Moment des fiktiven Krieges zwischen Rittern, Wikingern und Samurai aus erster Hand.

"Eintausend Jahre nachdem eine gewaltige Katastrophe ihre Welt zerstört hat, ziehen die Fraktionen ihre versprengten Streitkräfte zusammen. Was einst ein ungezügelter Konflikt war, droht sich nun in einen offenen Krieg zu verwandeln", heißt es in der Beschreibung.

In der Rolle der größten Krieger jeder Fraktion kämpft man um das Überleben ihres Volkes und muss versuchen, die Pläne von Apollyon, der blutdürstigen Anführerin der Blackstone-Legionen, zu vereiteln. Im Zuge dessen gilt es Burgen und Festungen zu stürmen und sich Bossen in Duellen zu stellen.

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Video: Gameplay-Demo zu "For Honor".

Gegeneinander

Neben der Kampagne erwartet Spieler ein Multiplayermodus. Wie auch in der Story halten sich die Entwickler darin nicht mit historischen Details auf. "For Honor" ist ein reines Actionspektakel, das sich im Heldenepos der Vergangenheit kleidet. Auf der vergangenen Gamescom ließen die Designer bereits einen Modus, der vier gegen vier Spieler um drei strategische Punkte vor und in den Mauern einer mittelalterlichen Burg fechten lässt. Damit es nicht nach Mikado mit acht Stäben aussieht, füllen computergesteuerte Truppen die kargen Stellen auf der Blutwiese, die allerdings mehr als stoppende Bauernopfer dienen, denn als echte Gefahr. Gehaltene Stellungen bringen Punkte, wer zuerst 1000 erreicht, hat gewonnen.

Bild: Die drei Fraktionen in "For Honor".

Kampfsystem

Das Kampfsystem ist für alle Klassen gleich: Drei Ausgangsstellugen (die die Schlagseite bestimmen) für den Angriff stehen drei Haltungen für die Defensive gegenüber. Klingt nach Denkaufgabe in der Hitze des Gefechts, ist jedoch intuitiv gelöst. Mit dem rechten Stick wird wählt man in Windeseile die Ausgangsstellung aus und löst mit den Triggern optional einen leichten schnellen oder langsamen starken Hieb aus. Spiegelt der Gegner die Ausgangshaltung des Angreifers, pariert er, liegt er falsch, wird er getroffen. In der Unterzahl einer gegen zwei hat man damit allerdings kaum eine Chance. Dies den Teamplay-Gedanken und das Gefühl von Kameradschaft fördern. Stellungen müssen so am besten gemeinsam eingenommen und verteidigt werden.

Wie sich das Spiel in den vergangenen Monaten weiterentwickelt hat, wird man schon bald auch selbst herausfinden können. Interessierte Spieler können sich ab sofort für die geschlossene Alpha- und Betatestphase registrieren und den Entwicklern Feedback geben. (zw, 16.6.2016)

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    bild: for honor
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