VR Guardian: Sensor soll Spieler vor Unfällen bewahren

16. Juni 2016, 15:26
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Armband warnt bei Verlassen von selbst definierter, sicherer Zone

Die Zukunft des Spielens liegt in der virtuellen Realität, darin sind sich viele Hardwarehersteller und Entwickler heute schon einig. Doch "kopfüber" per Brille in digitale Welten eintauchen birgt auch Risiken. Denn man verliert die echte Welt aus dem Blick, was das Wohzimmer zu einem potenziell gefährlichen Ort machen kann.

Besonders wenn man stehend und in Kombination mit Controllern spielt, wie sie etwa die HTC Vive inkludiert und zukünftig auch Oculus Rift und PlayStation VR bieten. Während die Vive allerdings mit ihren Sensoren die Grenzen des Spielraumes erkennt und bei Bedarf einblendet, verfügen andere Lösungen nicht über ein solches Feature. Der "VR Guardian" des Herstellers Nyko soll hier Abhilfe schaffen.

Vier Sensoren und Armbänder

Auf der E3 zeigte das Unternehmen diesen gemeinsam mit anderem Virtual Reality-Accessoirs. Der "Wächter" besteht aus vier Sensoren und zwei Armbändern. Mittels den per Bluetooth kommunizierenden Sensoren kann der Spieler vorab eine "sichere Zone" abgrenzen, innerhalb der er sich bewegen kann, ohne etwa gegen eine Wand zu laufen oder über Möbelstücke zu stolpern.

Gerät er an die Grenze des so abgesteckten Bereiches, kommt das Band zum Einsatz. Per Vibration gibt er dem Spieler über seine problematische Positionierung Feedback, fasst Windows Central zusammen.

Erscheint zu Jahresende

Die Armbänder und Sensoren laufen im Akkubetrieb, wobei es derzeit noch keine Angabe zur Laufzeit gibt. Zur Vereinfachung lassen sich die Sensoren allerdings stapeln und gemeinsam aufladen. Veröffentlicht wird das System gegen Ende des Jahres, der Preis wird bei knapp 100 Dollar liegen. (gpi, 16.06.2016)

  • Vier Sensoren und zwei Armbänder bietet der VR Guardian.
    foto: nyko

    Vier Sensoren und zwei Armbänder bietet der VR Guardian.

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