270 mutmaßliche Jihadisten werden in Österreich beobachtet

15. Juni 2016, 10:09
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Anfragebeantwortung: 127 unter 25 Jahre alt

Wien – 270 Personen sind in Österreich im Visier der Behörden, weil Hinweise vorliegen, dass sie in die Konfliktgebiete Syrien und Irak gereist sind oder reisen wollten, um sich einer kämpfenden Gruppe anzuschließen. Das geht aus einer Anfragebeantwortung durch Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) an die FPÖ-Abgeordnete Petra Steger hervor.

Von den Personen, die "Gegenstand sicherheitsbehördlicher Maßnahmen" sind oder waren, sind 127 unter 25 Jahre alt. Wie viele Islamisten und potenzielle IS-Kämpfer in Österreich abgetaucht seien, beantwortete der Minister mit Verweis auf die Amtsverschwiegenheit und laufende Ermittlungen nicht.

Im Hinblick auf Strafdelikte im Zusammenhang mit dem IS und seinen Symbolen kritisierte Steger in der Gratiszeitung "Heute" vom Mittwoch, dass die Regierung keine vollständigen Statistiken über potenzielle Terroristen führe. (APA, red, 15.6.2016)

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