Schwedische Uni muss Studentin Gebühren rückerstatten

14. Juni 2016, 14:36
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Eine schwedische Universität, die erhebliche Lücken in ihrem Lehrangebot aufweist, muss einer amerikanischen Studentin rund 18.000 Euro Studiengebühren zurückzahlen

Stockholm – Weil sie das Niveau an ihrer Universität zu schlecht fand, ist eine US-Studentin in Schweden vor Gericht gezogen – und hat recht bekommen: Die Hochschule Mälardalen muss Connie Askenbäck umgerechnet gut 18.000 Euro Studiengebühren zurückzahlen.

Die Richter begründeten ihre Entscheidung am Dienstag damit, dass es gravierende "Lücken" im angebotenen Lehrstoff gegeben habe. Askenbäck ist US-Bürgerin und mit einem Schweden verheiratet.

Die 31-Jährige kam 2011 nach Schweden, wo sie sich an der Hochschule in Västeräs im Osten des Landes für ein Studium der Finanzanalytik einschrieb. Schon bald aber bemerkte sie nach eigenen Angaben, dass vor allem das Mathematikniveau zu niedrig sei, um die von ihr angestrebte Karriere im Finanzwesen zu ermöglichen.

Schlechte Universität

2013 wurde die Universität auch bei einer staatlichen Inspektion kritisiert, die Experten sprachen von erheblichen Wissenslücken. Askenbäck brach daraufhin ihr Studium ab – und zog vor Gericht. Dieses verurteilte die Hochschule nun zur Rückzahlung der kompletten für drei Jahre entrichteten Studiengebühren in Höhe von 170.000 schwedischen Kronen plus Zinsen. (APA, 14. 6. 2016)

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