Sieben Hochschullehrer von Wissenschaftsministerium ausgezeichnet

14. Juni 2016, 11:37
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Innovative Lehrkonzepte wurden in fünf Kategorien zu je 7.000 Euro prämiert

Wien – Sieben Hochschullehrer sind am Montagabend mit dem Ars-docendi-Staatspreis ausgezeichnet worden. Die pro Kategorie mit 7.000 Euro dotierten Ehrungen würdigen innovative Lehrkonzepte in fünf Bereichen an Unis, Fachhochschulen und Privatuniversitäten.

In der Kategorie "Forschendes Lernen" wurden August Österle und Ulrike Schneider von der Wiener Wirtschaftsuniversität geehrt, für "Lehre unter besonderer Berücksichtigung unterschiedlicher Bildungsbiografien und/oder unterschiedlicher Vorkenntnisse" ging die Auszeichnung an Thomas Reiter von der FH Salzburg. Den Preis für "Digitale Lehr- und Lernelemente in Verbindung mit traditionellen Vermittlungsformen" erhielt Franz Embacher von der Uni Wien, jenen für "Kooperative Lehr- und Lernformen" Gerhard Speckbacher von der WU. In der Kategorie "Lehr- und Prüfungsformen bei Einführungsveranstaltungen" wurden Hermann Schichl und Roland Steinbauer von der Uni Wien ausgezeichnet.

126 Einreichungen

"Der Preis ist eine Anerkennung für das hohe Niveau der Lehrtätigkeit an den Hochschulen, gleichzeitig soll er aber auch Ansporn für eine konsequente Qualitätssteigerung sein", erklärte Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Um Inhalte bestmöglich zu vermitteln, brauche es moderne und an den Bedürfnissen der Studierenden orientierte Angebote. Zudem müsse das Bewusstsein für den Stellenwert der Lehre geschärft werden.

Die Nominierungen für den zum vierten Mal vergebenen Preis erfolgten durch Studentenvertreter, Rektorate bzw. Kollegiumsleitungen. Eine international besetzte Fachjury erstellte dann aus 126 Einreichungen von insgesamt 38 Hochschulen eine Liste von 15 Beispielen exzellenter Lehre, aus denen die diesjährigen Preisträger hervorgegangen sind. (APA, 14.6.2016)

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