Lyrik-Fest: Poliversale, die dritte Woche

13. Juni 2016, 15:31
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Lesungen u.a. von Ludwig Laher, Christoph W. Bauer, Roberta Dapunt und Christine Huber

Auf fünf Wochen ist das internationale Lyrik-Fest Poliversale in und um die Alte Schmiede in Wien angelegt. Und es ist eine geballte Ladung an schriftstellerischer Qualität und formaler Vielfalt, mit der das Programm aufwartet.

Waren in den ersten Wochen Autorinnen wie Ann Cotten und Ferdinand Schmatz, der amerikanische Dichter John Ashbery oder der Ungar István Kemény zu Gast, bietet auch diese Woche mehrere Höhepunkte. Am Dienstag lesen beispielsweise Ludwig Laher und Christoph W. Bauer in der österreichischen Gesellschaft für Literatur (Herrengasse 5, 19 Uhr) aus neuen Gedichtbänden, und am 15. 6. um 19 Uhr hält Barbara Köhler ihre zweite Vorlesung im Rahmen der Ernst-Jandl-Poetik-Dozentur, in der die deutsche Poetin über die Odyssee spricht (Universitätsring 31, Hörsaal 31, 19 Uhr).

Empfehlenswert auch der 16. 6. in der Alten Schmiede (Schönlaterngasse 9, 19 Uhr), wo Roberta Dapunt aus ihrem Italienisch und teils auf Ladinisch geschriebenen Gedichtband Dies mehr als Paradies liest, der von der Übersetzergesellschaft Verstorium ins Deutsche übertragen wurde. Christine Huber unterläuft am selben Abend in der Schmiede mit einer Lesung aus Sand im Gegenschuss Erwartungen an Gedichte.

Dichterische "Grenzüberschreitungen" dann auch am Freitag, 20 Uhr im Volx/Margareten (Margaretenstr. 166) mit Martina Hefter und dem Ersten Wiener Heimorgelorchester (ticket@volkstheater.at). (red, 13.6.2016)

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