Pittsburgh Penguins jubeln über Stanley Cup

13. Juni 2016, 05:51
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Vierter Triumph nach 3:1-Sieg im sechsten Spiel der Finalserie gegen San Jose Sharks

San Jose – Die Pittsburgh Penguins haben zum vierten Mal den Stanley Cup geholt. Angeführt von Kapitän Sidney Crosby feierten sie am Sonntag im Finale der NHL einen 3:1-Erfolg bei den San Jose Sharks und entschieden die Finalserie (best of seven) mit 4:2 für sich.

Der nach der Partie in Kalifornien als wertvollster Spieler des Playoffs ausgezeichnete Crosby durfte mit seinem Team sieben Jahre nach dem jüngsten Titel erneut den Pokal in Empfang nehmen. Crosby hatte Pittsburgh auch am 12. Juni 2009 zum Titel geführt. Damals sowie 1991 und 1992 gelang der entscheidende Sieg auswärts.

Guter Tausch

"Es ist großartig, das letzte Spiel der Saison zu gewinnen", meinte der 28-jährige Crosby. Der Kanadier schaffte im Playoff sechs Tore (19 Scorerpunkte), in der Finalserie blieb er aber ohne Treffer. Nachdem der Klub im Dezember außerhalb der Playoff-Plätze rangiert hatte, wurde Trainer Mike Johnston entlassen und durch Mike Sullivan ersetzt, der bis dahin Coach des Farmteams war. Er schaffte als sechster während der Regular Season eingestellter Trainer der Ligageschichte den Titelgewinn.

Das Ticket für das Playoff hatten die Penguins mit 48 Siegen aus 82 Spielen als Nummer zwei der Eastern Conference gelöst. Dann schalteten sie der Reihe nach die New York Rangers (4:1), Grunddurchgangssieger Washington (4:2) und den Vorjahresfinalisten Tampa Bay Lightning (4:3) aus. "Es war nicht leicht, aber wir haben zusammengehalten, im März das Momentum gefunden und das Ding jetzt zu Ende gebracht", erklärte Crosby, der im entscheidenden Match die Vorlagen zum 2:1 und 3:1 gab.

Brian Dumoulin hatte Pittsburgh in der achten Minute in Führung gebracht, Logan Couture sorgte für den umjubelten Ausgleich (27.) der Sharks. Doch die Penguins antworteten nur eine Minute später durch Kris Letang. Als San Jose in der Schlussphase seinen Goalie aus dem Spiel nahm und durch einen sechsten Feldspieler ersetzten, sorgte Patric Hornqvist mit einem Schuss ins verwaiste Tor 62 Sekunden vor Ende für die Entscheidung.

"Sie waren im gesamten Playoff unglaublich. Sie sind nach der harten Heimniederlage (2:4, Anm.) hierhergekommen und haben sehr stark gespielt", sagte Pittsburgh-Eigentümer Mario Lemieux. "Es war eine lange Saison, aber jetzt können wir es genießen." (APA, 13.6.2016)

Stanley-Cup-Finale, 6. Spiel, Sonntag

San Jose Sharks – Pittsburgh Penguins 1:3 – Endstand in der Serie 2:4

Die NHL-Champions der vergangenen zehn Jahre:

2007: Anaheim Ducks
2008: Detroit Red Wings
2009: Pittsburgh Penguins
2010: Chicago Blackhawks
2011: Boston Bruins
2012: Los Angeles Kings
2013: Chicago Blackhawks
2014: Los Angeles Kings
2015: Chicago Blackhawks
2016: Pittsburgh Penguins

Rekordsieger (jüngster Erfolg):

1. Montreal Canadiens 24 Siege (1993)
2. Toronto Maple Leafs 13 (1967)
3. Detroit Red Wings 11 (2008)
4. Chicago Blackhawks 6 (2015)
. Boston Bruins 6 (2011)
6. Edmonton Oilers 5 (1990)
7. Pittsburgh Penguins 4 (2016)
. New York Rangers 4 (1994)
. New York Islanders 4 (1983)
. Ottawa Senators 4 (1927)

  • Sidney Crosby hat wieder die Hände an der Schüssel.
    foto: apa/afp/getty images/christian p

    Sidney Crosby hat wieder die Hände an der Schüssel.

  • Und der Jubel kannte keine Grenzen.
    foto: apa / rein

    Und der Jubel kannte keine Grenzen.

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