Wohnen fast am Wasser – mit und ohne Förderung

14. Juni 2016, 11:26
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Verwertungsstart für Projekt am Handelskai

Wohnen am Wasser ist weltweit gefragt: "Wasser übt eine ganz eigene Faszination aus", sagt Georg Flödl, geschäftsführender Partner von Funk Immobilien und Präsident des ÖVI. In Wien sei das Thema aber bisher beispielsweise am Donaukanal etwas stiefmütterlich behandelt worden.

Nun ist der Trend aber auch in Wien und an der Donau angekommen: Vor wenigen Tagen war der Vermarktungsstart für einen Teil der Wohnungen des Neubauprojekts "Home 2" am Handelskai. Es liegt zwar nicht ganz am Wasser, ist durch Straße und Schienen des Handelskais davon getrennt. Über den 2015 von der Stadt errichteten Judith-Deutsch-Steg gelangt man aber schnell dorthin.

Fertigstellung 2017

Insgesamt sind derzeit im "Home 2" im zweiten Bezirk 138 Wohnungen am Entstehen: Bis zum vierten Obergeschoß errichtet der gemeinnützige Bauträger Bauhilfe 32 geförderte Mietwohnungen, 19 Smart-Wohnungen und sechs Wohnungen mit Superförderung über einem Kindergarten im Erdgeschoß.

Darüber, vom vierten bis zum neunten Obergeschoß, werden von der Stumpf Wohnprojekte GmbH 81 freifinanzierte Eigentumswohnungen mit Größen zwischen 50 und 135 Quadratmetern realisiert, die ab 3000 Euro pro Quadratmeter verkauft werden. Das Interesse war schon in den ersten Tagen "überwältigend", berichtet Flödl. Die Fertigstellung des Projekts ist für September 2017 geplant.

Beliebte Kombination

Die Kombination aus freifinanzierten Eigentums- und geförderten Mietwohnungen in einem Projekt findet Flödl gut, eine Stigmatisierung der geförderten Einheiten sei schade: "Die Qualitäten im geförderten Wohnbau sind genauso gut wie im freifinanzierten." Zudem sei es "großartig", an einem Standort sowohl Miet- als auch Eigentumswohnungen anzubieten: "So ist für jeden etwas dabei." (zof, 13.6.2016)

  • Bis September 2017 soll das Projekt fertig sein.
    visualisierung: zoom vp / stumpf

    Bis September 2017 soll das Projekt fertig sein.

  • Und so sieht es derzeit aus.
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    Und so sieht es derzeit aus.

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