Schnittmengen und Transfers: Zum Design von Sprache und Mode

9. Juni 2016, 15:42
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Die Tagung im im Salzburger Kunstquartier spürt am Freitag Wechselbeziehungen zwischen Mode, Kunst und Literatur nach

Die von der Kunsthistorikerin Hildegard Fraueneder, der Germanistin Christa Gürtler und der Slawistin Eva Hausbacher konzipierte Projektreihe Kleidersprachen: [Agonale] Begegnungen von Mode, Kunst und Literatur lädt am Freitag im Salzburger Kunstquartier zu einer Tagung, auf der Vorträge, Workshops, Podiumsgespräche und Lesungen das Thema von diversen Blickwinkeln aus beleuchten.

Im Mittelpunkt stehen die Wechselbeziehungen zwischen Mode, Kunst und Literatur. Die Entfernungen zwischen den Bereichen haben in den letzten Dekaden abgenommen, vor allem Mode und Kunst gehen häufig Symbiosen ein. Neben der Theorie bietet die Tagung praktische Möglichkeiten.

Zu Beginn hinterfragt die Modedesignerin Lisa D unser Verhältnis zur Bekleidung. Mittels Reparatur und Upcycling kann in deren markttechnische Kurzlebigkeit kreativ eingegriffen werden. Mittags führt Fraueneder in der Galerie 5020 durch die Schau displaying fashion, displaying art.

Um 14 Uhr beginnt im Kunstquartier der Vortrags- und Lesereigen mit literaturwissenschaftlichen Fragestellungen, um die Verbindungslinien zwischen Sprach- und Modecodes aufzuzeigen. Danach lesen die in Berlin lebende Oberösterreicherin Sabine Scholl (16.30 Uhr) und der Wiener Michael Stavaric (17 Uhr) Texte zum Thema.

Im Anschluss präsentieren Christa Gürtler und die Schauspielerin Dorit Ehlers Beiträge der aktuellen Ausgabe der Literaturzeitschrift Salz zur Mode. (dog, 9.6.2016)

Salzburg, KunstQuartier, Eintritt frei, 10.6., ab 9.00, Lesungen ab 16.30

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