Die prominentesten Dopingfälle im Welttennis

8. Juni 2016, 20:18
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1995: Der Schwede Mats Wilander und der Tscheche Karel Novacek werden bei den French Open positiv auf Kokain getestet. Drei Monate Sperre.

1997: Andre Agassi gibt 2009 zu, 1997 Crystal Meth (Methamphetamin) genommen zu haben. Nach einem positiven Dopingtest lügt er die ATP an, die Spielerorganisation entscheidet sich gegen eine Sperre. Der US-Star und Ehemann von Steffi Graf trat 2006 ab.

1998: Der Tscheche Petr Korda wird in Wimbledon positiv auf Nandrolon getestet und später für ein Jahr gesperrt.

2001-2005: Die Argentinier Juan Ignacio Chela, Guillermo Coria, Guillermo Canas und Mariano Puerto werden wegen verschiedener Vergehen gesperrt.

2003: Beim Briten Greg Rusedski wird Nandrolon gefunden. Grund sollen verunreinigte Lebensmittel sein. Freispruch.

2007: In Wimbledon wird die Schweizerin Martina Hingis positiv auf Kokain getestet und zwei Jahre gesperrt. Heute wieder aktiv.

2009: Nach einem positiven Kokainbefund wird der Franzose Richard Gasquet für zweieinhalb Monate suspendiert. Heute wieder aktiv.

2009: Die Belgier Yanina Wickmayer und Xavier Malisse werden wegen Verstößen gegen die Meldeauflagen der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA für ein Jahr gesperrt. Einen Monat später werden die Sperren aufgehoben. Wickmayer ist noch aktiv.

2012: Bei der Tschechin Barbora Strycova wird die verbotene Substanz Sibutramin gefunden. Ein halbes Jahr Sperre, heute aktiv.

2013: Beim ATP-Turnier in München wird der Kroate Marin Cilic positiv auf das Stimulans Nikethamid getestet. Ursprünglich neun Monate Sperre, der CAS reduziert später auf vier Monate. Heute wieder aktiv.

2013: Viktor Troicki verweigert einen Bluttest. Der Serbe soll zunächst für 18 Monate nicht spielen dürfen, CAS verringert auf zwölf Monate. Heute aktiv.

2016: Maria Scharapowa wird positiv auf die verbotene Substanz Meldonium getestet. Sie wird für zwei Jahre gesperrt und kündigt an, vor den Sportgerichtshof CAS ziehen zu wollen.

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